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Vivo X300 Ultra Landet Im DxOMark-Test Hinter Dem X300 Pro

Vivo X300 Ultra erreicht im DxOMark-Test 170 Punkte und liegt knapp hinter dem X300 Pro. Vor allem Video-Artefakte kosten Punkte.

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Vivo X300 Ultra Landet Im DxOMark-Test Hinter Dem X300 Pro

Vivo X300 Ultra konnte im aktuellen DxOMark-Kameratest nicht ganz an seinem günstigeren Schwestermodell vorbeiziehen. Das ist durchaus überraschend, denn das Ultra-Modell gilt als aktuelles Zeiss-Kamera-Flaggschiff von Vivo und wurde klar für besonders anspruchsvolle Foto- und Video-Nutzer positioniert. Laut Notebookcheck erreicht das Vivo X300 Ultra eine Gesamtwertung von 170 Punkten, während das Vivo X300 Pro mit 171 Punkten knapp davor bleibt. Der Abstand ist klein, aber die Detailwertung zeigt, warum das Ergebnis dennoch für Diskussionen sorgt.

Was Ist Passiert?

DxOMark hat das Vivo X300 Ultra getestet und das teurere Ultra-Modell überraschend hinter dem Vivo X300 Pro eingeordnet.

Das Vivo X300 Pro hatte bereits Ende 2025 stark abgeschnitten und sich mit 171 Punkten in der Spitzengruppe der DxOMark-Kamerarangliste platziert. Damals landete es direkt hinter dem Huawei Pura 80 Ultra und galt als eines der stärksten Kamera-Smartphones seiner Generation. Dass das später erschienene Vivo X300 Ultra nun nicht klar darüber liegt, wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich.

Besonders auffällig ist, dass das X300 Ultra in vielen Einzelbereichen nicht schlechter abschneidet. Bei Foto, Ultraweitwinkel, Tele, Bokeh und Zoom bleibt das Ultra-Modell sehr stark und erreicht teils sogar höhere Werte. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Videobereich. Dort verliert das X300 Ultra ausgerechnet bei der Hauptkamera deutlich gegenüber dem Pro-Modell.

Das ist für Vivo unangenehm, weil das Ultra-Modell nicht nur als Fotoflaggschiff, sondern auch als professionell angehauchtes Kamera-Smartphone vermarktet wird. Gerade Nutzer, die zum teureren Ultra greifen, erwarten normalerweise keine Kompromisse bei der Videoqualität. Der DxOMark-Test zeigt nun aber, dass stärkere Hardware allein nicht automatisch eine höhere Gesamtwertung garantiert.

Vivo X300 Ultra Landet Im DxOMark-Test Hinter Dem X300 Pro

Die Punkteverteilung Im Überblick

Der Unterschied zwischen Vivo X300 Ultra und Vivo X300 Pro beträgt nur einen Punkt, entsteht aber durch eine klare Schwäche im Video-Rating.

Nach den veröffentlichten Wertungen kommt das Vivo X300 Ultra auf 170 Punkte in der Gesamtwertung. Das Vivo X300 Pro liegt mit 171 Punkten minimal darüber. In der Fotowertung erreicht das Ultra-Modell mit 174 Punkten sogar einen höheren Wert als das Pro-Modell. Auch beim Zoom und bei einzelnen fotografischen Szenarien zeigt sich das X300 Ultra stark.

  • Vivo X300 Ultra Gesamtwertung: 170 Punkte
  • Vivo X300 Pro Gesamtwertung: 171 Punkte
  • Vivo X300 Ultra Foto: 174 Punkte
  • Vivo X300 Ultra Video: 162 Punkte
  • Vivo X300 Pro Video: 169 Punkte
  • Entscheidender Faktor: Videoqualität der Hauptkamera
  • Hauptkritik: Artefakte, Instabilitäten und übermäßige KI-Verarbeitung

Die Fotoleistung des Ultra-Modells bleibt also auf sehr hohem Niveau. Das Problem entsteht vor allem bei Videoaufnahmen. Dort soll das X300 Ultra laut Test spürbar unter Instabilitäten leiden, darunter wechselnde Belichtung, Weißabgleichsprobleme, Artefakte und unnatürlich wirkende Texturen. In Low-Light-Situationen sollen außerdem Rauschen und KI-bedingte Bildfehler stärker auffallen.

Das erklärt, warum der Vorsprung des X300 Pro am Ende reicht. Ein einzelner schwächerer Bereich kann in einer Gesamtwertung entscheidend sein, wenn er stark genug gewichtet wird. Genau das scheint hier passiert zu sein: Das X300 Ultra sammelt in vielen Disziplinen Punkte, verliert aber im Videobereich genug, um knapp hinter dem Pro-Modell zu landen.

Warum Das Ergebnis Überrascht

Das Vivo X300 Ultra ist teurer, stärker auf Kamera-Hardware ausgelegt und wurde eigentlich als noch ambitionierteres Modell erwartet.

Der Preisunterschied macht das Ergebnis besonders interessant. Das Ultra-Modell kostet in Europa deutlich mehr als das X300 Pro und bringt eine aufwendigere Kameraausstattung mit. Vivo positioniert das Gerät als Zeiss-Kamera-Flaggschiff, das besonders Foto-Enthusiasten, Creator und mobile Videografen ansprechen soll. Entsprechend hoch waren die Erwartungen.

Notebookcheck hatte das Vivo X300 Ultra bereits als eines der spannendsten Kamera-Smartphones des Jahres beschrieben, aber auch auf einige überraschende Schwächen hingewiesen. Genau diese Ambivalenz zeigt sich nun auch im DxOMark-Ergebnis. Das Ultra ist technisch beeindruckend, aber nicht in jedem Szenario sauberer abgestimmt als das Pro-Modell.

Das X300 Pro wiederum profitiert offenbar von einer sehr ausgewogenen Abstimmung. Schon frühere Tests lobten die starke Kombination aus Fotoqualität, Zoom, Video und Stabilisierung. Während das Ultra in einzelnen Bereichen mehr Potenzial bietet, wirkt das Pro in der Gesamtwertung offenbar stabiler und konstanter.

Video Bleibt Der Knackpunkt

Die größte Schwäche des Vivo X300 Ultra liegt nicht bei Fotos, sondern bei der Videokonsistenz.

Das ist bemerkenswert, weil Vivo das X300 Ultra stark auf mobile Bildproduktion ausrichtet. Moderne Kamera-Flaggschiffe werden längst nicht mehr nur an Fotos gemessen. Creator filmen Clips, Social-Media-Inhalte, Reisevideos, Produktaufnahmen und Alltagsszenen direkt mit dem Smartphone. Eine schwankende Videoqualität fällt deshalb stärker ins Gewicht als noch vor einigen Jahren.

Wenn ein Smartphone bei Videos unruhige Belichtung, wechselnden Weißabgleich oder sichtbar künstliche Texturen produziert, wirkt das Ergebnis weniger professionell. Genau solche Punkte scheinen dem X300 Ultra im DxOMark-Test geschadet zu haben. Besonders ärgerlich ist, dass die Hardware eigentlich viel erwarten lässt.

Die Bewertung bedeutet aber nicht, dass das Vivo X300 Ultra schlechte Videos aufnimmt. Es bleibt ein Topgerät. Der Punkt ist eher, dass DxOMark beim Pro-Modell eine rundere Videoleistung sieht. Für Nutzer, die hauptsächlich fotografieren, kann das Ultra weiterhin attraktiver sein. Wer jedoch viel filmt, sollte das Ergebnis genauer betrachten.

Vivo X300 Ultra Landet Im DxOMark-Test Hinter Dem X300 Pro

Einordnung

Das Ergebnis zeigt, dass Smartphone-Kameras längst nicht mehr nur über Sensorgröße und Objektive entschieden werden.

Computational Photography, Bildverarbeitung, KI-Texturen, HDR-Algorithmen, Stabilisierung und Farbabstimmung sind inzwischen genauso wichtig wie die reine Hardware. Ein teureres Kamera-Setup kann theoretisch mehr leisten, aber wenn die Verarbeitung nicht perfekt abgestimmt ist, entstehen Artefakte oder unnatürliche Ergebnisse.

Genau hier scheint das Vivo X300 Ultra im DxOMark-Test etwas zu stolpern. Die Kamera-Hardware liefert starke Werte, doch die Software greift offenbar in manchen Situationen zu sichtbar ein. Das ist ein bekanntes Problem moderner Smartphone-Fotografie: Hersteller versuchen, Details zu retten, Rauschen zu reduzieren und Szenen automatisch zu optimieren. Wenn dieser Prozess zu aggressiv wird, wirken Bilder oder Videos künstlich.

Für Vivo ist das Ergebnis trotzdem kein Drama. Beide Geräte liegen in der absoluten Spitzengruppe. Dass das Pro-Modell knapp gewinnt, könnte sogar zeigen, wie stark Vivo die gesamte X300-Reihe abgestimmt hat. Für Käufer wird die Entscheidung dadurch aber komplizierter: Das teuerste Modell ist nicht automatisch in jeder Disziplin das beste.

Fazit

Das Vivo X300 Ultra bleibt ein starkes Kamera-Flaggschiff, doch der DxOMark-Test zeigt eine überraschende Schwäche.

Mit 170 Punkten landet das Ultra-Modell nur knapp hinter dem Vivo X300 Pro. Der Unterschied ist minimal, aber symbolisch interessant. Das teurere Zeiss-Flaggschiff überzeugt bei Fotos, Zoom und vielen Einzeldisziplinen, verliert jedoch im Videobereich entscheidende Punkte.

Für Nutzer bedeutet das: Wer vor allem fotografiert und maximale Kamera-Hardware möchte, wird das Vivo X300 Ultra weiterhin spannend finden. Wer aber viel filmt und eine möglichst konstante Videoqualität sucht, sollte das Vivo X300 Pro nicht vorschnell als schwächeres Modell abtun.

Am Ende zeigt dieser Test sehr schön, wie komplex Smartphone-Kameras geworden sind. Das beste Datenblatt gewinnt nicht immer. Manchmal entscheidet die feinere Abstimmung – und genau dort hat das Vivo X300 Pro diesmal knapp die Nase vorn.

Häufige Fragen

Wie viele Punkte erreicht das Vivo X300 Ultra bei DxOMark?

Das Vivo X300 Ultra erreicht im DxOMark-Kameratest eine Gesamtwertung von 170 Punkten.

Warum liegt das Vivo X300 Ultra hinter dem Vivo X300 Pro?

Der Hauptgrund ist die schwächere Videowertung. Das X300 Ultra verliert vor allem bei der Hauptkamera-Videoqualität Punkte.

Ist das Vivo X300 Ultra trotzdem ein gutes Kamera-Smartphone?

Ja. Es bleibt eines der stärksten Kamera-Smartphones seiner Klasse, besonders bei Fotos, Zoom und Ultraweitwinkel.

Welches Vivo-Modell ist laut DxOMark besser?

In der Gesamtwertung liegt das Vivo X300 Pro mit 171 Punkten knapp vor dem Vivo X300 Ultra.

Hervorgehobenes Snippet

Vivo X300 Ultra erreicht im DxOMark-Kameratest 170 Punkte und landet damit knapp hinter dem Vivo X300 Pro mit 171 Punkten. Entscheidend ist die Videowertung: Das Ultra-Modell punktet stark bei Fotos, verliert aber durch Video-Artefakte, Instabilitäten und unnatürliche KI-Texturen wichtige Punkte.

Kommentar der Redaktion

Das Vivo X300 Ultra zeigt sehr gut, warum Kamera-Smartphones heute nicht mehr nur über Hardware bewertet werden können. Ein größeres, teureres und ambitionierteres Setup macht noch keine automatisch bessere Gesamtwertung. Die Abstimmung entscheidet inzwischen mindestens genauso stark wie Sensoren und Linsen.

Gerade der Videobereich ist für Vivo etwas bitter. Das Ultra-Modell wirkt wie ein Gerät für Nutzer, die bewusst mehr Kamera wollen. Wenn dann ausgerechnet Video-Artefakte, Low-Light-Rauschen und KI-Texturen Punkte kosten, kratzt das am Premium-Anspruch. Nicht dramatisch, aber sichtbar.

Trotzdem sollte man das Ergebnis nicht überbewerten. Ein Punkt Abstand ist praktisch nichts, und das X300 Ultra bleibt ein extrem starkes Kamera-Smartphone. Interessant ist eher die Botschaft dahinter: Das Vivo X300 Pro könnte für viele Nutzer die vernünftigere Wahl sein, weil es günstiger ist und in der Gesamtwertung sogar minimal besser abschneidet.

Quellen


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