Das Samsung Galaxy Z Fold 8 soll Samsungs Foldable-Reihe stärker verändern als ein gewöhnliches jährliches Upgrade. Leaks und Zertifizierungseinträge deuten darauf hin, dass Samsung 2026 nicht nur ein einziges neues Fold-Modell vorbereitet. Neben einem breiteren und kompakteren Galaxy Z Fold 8 könnte ein technisch stärker ausgestattetes Galaxy Z Fold 8 Ultra erscheinen.
Als wahrscheinlich gelten ein neues Seitenverhältnis, aktuelle Snapdragon-Hardware, Wi-Fi 7, verbesserte Displays und zusätzliche Galaxy-AI-Funktionen. Besonders spannend ist Samsungs offiziell vorgestellte Flex-Titanium-Technologie, die faltbare Displays widerstandsfähiger machen und die sichtbare Falte reduzieren soll. Welche Variante diese Technik erhält, hat das Unternehmen vor der Präsentation allerdings noch nicht bestätigt.
Viele technische Angaben stammen weiterhin aus Leaks und regulatorischen Dokumenten. Offiziell angekündigt hat Samsung bisher lediglich das nächste Galaxy-Unpacked-Event für den 22. Juli 2026. Deshalb trennen wir bestätigte Informationen klar von Erwartungen, Gerüchten und noch ungesicherten Spezifikationen.
Samsung Galaxy Z Fold 8 im Gerüchte-Überblick

Die Tabelle zeigt den aktuellen Stand vor der offiziellen Vorstellung. Samsung kann einzelne Modellnamen, Ausstattungsmerkmale oder regionale Varianten während des Unpacked-Events anders präsentieren.
Wann wird das Samsung Galaxy Z Fold 8 vorgestellt?
Samsung hat bestätigt, dass das nächste Galaxy-Unpacked-Event am 22. Juli 2026 in London stattfindet. Der Livestream beginnt in Deutschland um 15:00 Uhr. In der Einladung spricht das Unternehmen von neuen Ergänzungen für sein Galaxy-Portfolio und von innovativen Formfaktoren.
Der Name Galaxy Z Fold 8 wird in der Einladung nicht ausdrücklich genannt. Zeitpunkt, Formulierung und begleitende Foldable-Inhalte machen jedoch deutlich, dass neue Galaxy-Z-Geräte im Mittelpunkt stehen werden.
Eine sofortige Verfügbarkeit direkt nach der Präsentation ist unwahrscheinlich. Samsung eröffnet normalerweise zunächst eine Vorbestellphase. Der reguläre Verkaufsstart folgt häufig ungefähr ein bis zwei Wochen später. Für das Galaxy Z Fold 8 wäre deshalb ein Marktstart Ende Juli oder Anfang August 2026 plausibel.
Der genaue Termin für Deutschland soll erst während des Events bekannt gegeben werden. Auch Lieferzeiten können sich abhängig von Farbe, Speichergröße und Modell unterscheiden.

Kommt das Galaxy Z Fold 8 in zwei Versionen?
Mehrere Zertifizierungsdatenbanken und Leaks deuten 2026 auf zwei unterschiedliche Fold-Modelle hin. In Unterlagen tauchen Geräte aus den Modellreihen SM-F971 und SM-F976 auf. Der ungewöhnlich große Abstand zwischen den Nummern spricht dafür, dass Samsung nicht nur regionale Varianten desselben Geräts vorbereitet.
Das Modell SM-F971 wird häufig als Galaxy Z Fold 8 oder Galaxy Z Fold 8 Wide bezeichnet. Es soll ein kürzeres und breiteres Gehäuse erhalten. Dadurch könnte das Gerät im geschlossenen Zustand eher wie ein klassisches Smartphone wirken und aufgeklappt ein stärker quadratisches Display bieten.
SM-F976 wird dagegen dem Galaxy Z Fold 8 Ultra zugeordnet. Diese Variante soll sich optisch stärker am Galaxy Z Fold7 orientieren, aber bessere Kameras, einen größeren Akku und zusätzliche Premiumfunktionen erhalten.
Samsung hat die Namen bislang nicht bestätigt. Möglich wäre deshalb auch eine andere Vermarktung. Das breitere Modell könnte beispielsweise einen eigenständigen Produktnamen erhalten, während nur die hochwertigere Variante als Galaxy Z Fold 8 verkauft wird.
Warum wären zwei Fold-Modelle sinnvoll?
Mit zwei Versionen könnte Samsung unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Ein breiteres Basismodell wäre für Nutzer interessant, die ein komfortables Außendisplay und ein tabletähnliches Innenformat möchten. Das Ultra-Modell könnte dagegen Kameraenthusiasten und Geschäftskunden ansprechen, die möglichst wenige technische Kompromisse akzeptieren.
Die Trennung würde außerdem erklären, warum bisher widersprüchliche Informationen zu Kamera, Akku und Abmessungen aufgetaucht sind. Einige Leaks könnten sich auf das breitere Fold 8 beziehen, während andere das Fold 8 Ultra beschreiben.
Design des Samsung Galaxy Z Fold 8
Ein kürzeres und breiteres Gehäuse
Die größte Designänderung wird beim regulären Galaxy Z Fold 8 erwartet. Geleakte Bilder zeigen ein Gerät, das im Vergleich zum Galaxy Z Fold7 kürzer und deutlich breiter wirkt. Dadurch würde das Außendisplay ein natürlicheres Seitenverhältnis erhalten.
Frühere Fold-Generationen wurden häufig dafür kritisiert, dass ihr Außendisplay zu schmal war. Samsung hat dieses Problem beim Galaxy Z Fold7 bereits reduziert. Das Fold 8 könnte den nächsten Schritt gehen und sich geschlossen noch stärker wie ein normales Smartphone bedienen lassen.
Aufgeklappt dürfte das breitere Gehäuse ein nahezu quadratisches Hauptdisplay ergeben. Dieses Format eignet sich gut für zwei nebeneinander angeordnete Apps, Dokumente, Webseiten und Bildbearbeitung. Bei klassischen Videos entstehen dagegen möglicherweise größere schwarze Balken.
Galaxy Z Fold 8 Ultra bleibt näher am Fold7
Das Galaxy Z Fold 8 Ultra soll laut geleakten Pressebildern das hohe und schlanke Grunddesign des Fold7 beibehalten. Die Rückseite zeigt erneut drei vertikal angeordnete Kameras.
Samsung dürfte das Gehäuse trotzdem weiter verfeinern. Erwartet werden schmalere Displayränder, eine überarbeitete Scharnierkonstruktion und eine geringere sichtbare Falte im Innendisplay.
Beim Gewicht ist kein großer Sprung zu erwarten. Das Ultra-Modell könnte ungefähr 215 Gramm wiegen und damit in einem ähnlichen Bereich wie das Fold7 liegen. Für ein großes Foldable wäre das weiterhin vergleichsweise leicht.
Wie dünn wird das Fold 8?
Zum Ultra-Modell kursieren Angaben von ungefähr 4,1 Millimetern im aufgeklappten Zustand. Die Dicke im geschlossenen Zustand dürfte unter anderem von Scharnier, Kameraaufbau und Displaystruktur abhängen.
Ein besonders dünnes Gehäuse sieht hochwertig aus und verbessert die Nutzung als normales Smartphone. Gleichzeitig erschwert es den Einbau eines großen Akkus, einer aufwendigen Kühlung und eines integrierten S-Pen-Steckplatzes.
Samsung muss deshalb zwischen Design, Stabilität, Akkukapazität und Reparierbarkeit abwägen. Die endgültigen Abmessungen werden erst mit den offiziellen technischen Daten zuverlässig feststehen.

Flex Titanium soll das faltbare Display verbessern
Samsung Display hat kurz vor dem Unpacked-Event die neue Flex-Titanium-Technologie vorgestellt. Sie wurde für kommende faltbare Displays entwickelt und verwendet zwei unterschiedliche Titanbestandteile.
Eine Titanstruktur soll den faltbaren Aufbau stabilisieren. Zusätzlich kommt eine besonders dünne Titanlegierungsfolie zum Einsatz, die Flexibilität und Widerstandsfähigkeit miteinander verbinden soll.
Die Technologie soll vor allem zwei typische Schwächen faltbarer Smartphones verbessern:
- Die sicht- und fühlbare Falte in der Mitte des Displays
- Die Widerstandsfähigkeit gegenüber Druck, Stößen und häufigem Falten
Samsung hat noch nicht offiziell bestätigt, welche Fold-8-Varianten Flex Titanium erhalten. Da die Technik unmittelbar vor der Präsentation der neuen Galaxy-Foldables vorgestellt wurde, gilt ein Einsatz in mindestens einem neuen Modell jedoch als wahrscheinlich.
Verschwindet die Displayfalte vollständig?
Eine vollständig unsichtbare Falte sollte nicht erwartet werden. Flexible Bildschirme müssen sich an derselben Stelle immer wieder biegen. Material, Scharnier und Biegeradius können die Falte reduzieren, aber nicht zwangsläufig unter allen Lichtverhältnissen vollständig entfernen.
Entscheidend ist, ob die Vertiefung beim direkten Berühren weniger auffällt und bei normaler Nutzung seltener sichtbar wird. Genau hier könnte die neue Displaystruktur einen praktischen Fortschritt bringen.
Displays und erwartete Größen
Das breite Galaxy Z Fold 8 soll ein kleineres Außendisplay und ein breiteres Innendisplay verwenden. Geleakte vollständige Größenangaben sind bisher nicht in allen Berichten identisch. Deshalb sollten konkrete Zollwerte vorsichtig behandelt werden.
Beim Fold 8 Ultra wird ein Format ähnlich dem Fold7 erwartet. Das Vorgängermodell besitzt ein 8 Zoll großes Hauptdisplay und einen 6,5 Zoll großen Außenbildschirm. Samsung könnte diese Größen beibehalten und stattdessen Helligkeit, Effizienz, Schutzschichten und Falte verbessern.
Für beide Geräte sind hochwertige AMOLED-Panels mit adaptiver Bildwiederholrate zu erwarten. Eine dynamische Anpassung bis 120 Hz würde flüssige Animationen ermöglichen und gleichzeitig den Energieverbrauch bei statischen Inhalten reduzieren.
Was bringt das breitere Display im Alltag?
Ein breiteres Außendisplay verbessert das Tippen, Lesen und Navigieren. Webseiten und Apps müssen weniger stark an ein schmales Format angepasst werden. Auch die Bildschirmtastatur erhält mehr Platz.
Das breitere Innendisplay könnte besonders folgende Anwendungen verbessern:
- Zwei Apps nebeneinander
- Tabellen und Dokumente
- Bildbearbeitung
- E-Mail und Kalender gleichzeitig
- Webseiten in Desktop-ähnlicher Darstellung
- Drag-and-drop zwischen Apps
Für Filme und Serien ist ein breiteres, nahezu quadratisches Display nicht automatisch besser. Da Videoinhalte häufig in 16:9 oder breiteren Formaten vorliegen, wird nicht die gesamte Displayfläche verwendet.

Prozessor und Leistung
FCC-Unterlagen weisen auf einen Qualcomm-Snapdragon-Prozessor hin. Welcher Chip genau verwendet wird, geht daraus nicht eindeutig hervor. Leaks nennen einen aktuellen Snapdragon-8-Elite-Chip für Galaxy.
Samsung verwendet bei seinen Fold-Modellen normalerweise die stärkste verfügbare Qualcomm-Plattform. Das ist wichtig, weil ein Foldable häufig mehrere Apps gleichzeitig darstellen, KI-Funktionen lokal ausführen und ein großes hochauflösendes Display versorgen muss.
Der Chip dürfte von mindestens 12 GB Arbeitsspeicher begleitet werden. Für eine Ultra-Variante wären auch 16 GB denkbar. Beim internen Speicher werden Versionen mit 256 GB, 512 GB und 1 TB erwartet.
Welche Verbesserungen sind bei der Leistung zu erwarten?
- Schnellere CPU für Apps und Multitasking
- Stärkere GPU für Spiele und Bildbearbeitung
- Leistungsfähigere NPU für lokale KI-Funktionen
- Höhere Energieeffizienz
- Schnellere Verarbeitung von Fotos und Videos
- Bessere Unterstützung mehrerer externer und interner Displays
Die tatsächliche Dauerleistung hängt stark von der Kühlung ab. Ein sehr dünnes Foldable hat weniger Platz für eine große Dampfkammer. Samsung muss deshalb verhindern, dass der Prozessor bei längeren Spielen oder Videoexporten zu stark gedrosselt wird.
Kameras des Galaxy Z Fold 8
Das breite Fold 8 könnte zwei 50-Megapixel-Kameras erhalten
Beim regulären Galaxy Z Fold 8 wird eine 50-Megapixel-Hauptkamera erwartet. Überraschender ist die Spekulation über eine ebenfalls mit 50 Megapixeln auflösende Ultraweitwinkelkamera.
Eine solche Aufwertung wäre besonders für Landschaften, Architektur und Gruppenfotos interessant. Höhere Auflösung allein garantiert jedoch keine bessere Bildqualität. Sensorgröße, Objektiv, Autofokus und Bildverarbeitung sind mindestens ebenso wichtig.
Über die Telekamera gibt es weniger eindeutige Angaben. Samsung könnte erneut einen dreifachen optischen Zoom verwenden oder die Kameraausstattung bewusst unterhalb des Ultra-Modells positionieren.
Galaxy Z Fold 8 Ultra mit 200-Megapixel-Hauptkamera
Das Galaxy Z Fold 8 Ultra soll eine 200-Megapixel-Hauptkamera erhalten. Damit würde Samsung das Kamerakonzept des Fold7 fortführen. Ergänzt werden könnte sie durch eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera und eine 10-Megapixel-Telekamera mit dreifachem optischem Zoom.
Auf dem Außen- und Innendisplay wird jeweils eine 10-Megapixel-Frontkamera erwartet. Damit würde Samsung erneut auf eine sichtbare Kamera im Hauptdisplay setzen, statt eine technisch schwächere Kamera vollständig unter dem Bildschirm zu verstecken.
Kann das Fold 8 Ultra mit dem Galaxy S26 Ultra mithalten?
Bei der Hauptkamera könnte das Fold 8 Ultra nahe an die S-Ultra-Serie heranrücken. Beim Zoom dürfte das klassische Galaxy S26 Ultra jedoch weiterhin im Vorteil bleiben, da in einem Foldable weniger Platz für große Teleobjektive vorhanden ist.
Das Fold bietet dafür besondere Aufnahmemöglichkeiten. Das Außendisplay kann als Vorschau für fotografierte Personen dienen. Außerdem lässt sich das Gerät teilweise geöffnet aufstellen, wodurch Gruppenbilder, Videos und Langzeitaufnahmen ohne zusätzliches Stativ möglich werden.

Akku und Ladegeschwindigkeit
Der Akku gehört zu den wichtigsten offenen Fragen. Beim Galaxy Z Fold7 verwendet Samsung eine Kapazität von 4.400 mAh. Für ein Gerät mit 8-Zoll-Display ist das nicht besonders groß.
Beim Galaxy Z Fold 8 Ultra nennen Leaks einen 5.000-mAh-Akku. Das wäre ein deutliches Upgrade und würde die Kapazität auf das Niveau klassischer Ultra-Smartphones bringen. Gleichzeitig soll das Gerät ähnlich dünn und leicht bleiben.
Für das breite Galaxy Z Fold 8 gibt es bislang keine einheitlichen Angaben. Durch die andere Gehäuseform könnte Samsung die Akkuzellen neu anordnen. Ob daraus tatsächlich eine größere Gesamtkapazität entsteht, bleibt offen.
Kommt endlich 45-Watt-Laden?
Für das Ultra-Modell werden bis zu 45 Watt kabelgebundene Ladeleistung erwartet. Das Fold7 lädt nur mit bis zu 25 Watt. Ein Upgrade wäre deshalb besonders bei einem größeren Akku sinnvoll.
Die FCC-Unterlagen weisen außerdem auf kabelloses Laden und umgekehrtes kabelloses Laden hin. Damit könnten Galaxy Buds, eine Galaxy Watch oder ein anderes kompatibles Gerät über die Rückseite des Foldables geladen werden.
Ob Samsung einen Qi2-Magnetring direkt in das Gehäuse integriert, ist noch nicht klar. Möglich ist erneut eine magnetische Befestigung über kompatible Schutzhüllen.
Wi-Fi 7, UWB und Satellitenverbindung
Der FCC-Eintrag des SM-F971U bestätigt beziehungsweise deutet mehrere moderne Verbindungstechniken an. Dazu gehören Wi-Fi 7, NFC, Ultra-Wideband, kabelloses Laden, DisplayPort und satellitengestützte Kommunikation.
Wi-Fi 7 kann in kompatiblen Netzwerken höhere Geschwindigkeiten, niedrigere Verzögerungen und stabilere Verbindungen ermöglichen. Im Alltag hängt der Nutzen allerdings vom verwendeten Router und Internetanschluss ab.
Ultra-Wideband wird unter anderem für präzise Ortung kompatibler Tracker und Geräte eingesetzt. NFC ist für kontaktloses Bezahlen und schnelle Verbindungen wichtig.
Die Satellitenunterstützung könnte Notfallnachrichten oder ausgewählte Kommunikationsfunktionen außerhalb des Mobilfunknetzes ermöglichen. Welche Funktionen in Deutschland verfügbar sein werden, hängt von Samsung, Netzbetreibern, Satellitenpartnern und regionalen Vorschriften ab.

Galaxy AI und neue Softwarefunktionen
Das Galaxy Z Fold 8 dürfte mit einer aktuellen One-UI-Version und Android ausgeliefert werden. Samsung stellt in seiner Unpacked-Einladung persönliche und adaptive KI-Erlebnisse in den Mittelpunkt.
Das große faltbare Display eignet sich besonders für Funktionen, die mehrere Inhalte gleichzeitig anzeigen. Denkbar sind beispielsweise eine Recherche auf einer Displayhälfte und eine automatisch erstellte Zusammenfassung auf der anderen.
Erwartet werden Weiterentwicklungen in folgenden Bereichen:
- Zusammenfassungen von Webseiten und Dokumenten
- Live-Übersetzungen
- Bildbearbeitung und generatives Entfernen von Objekten
- Automatische Organisation von Benachrichtigungen
- Kontextabhängige Vorschläge
- Sprachsteuerung über mehrere Apps hinweg
- Multitasking mit Galaxy AI
- Automatische Transkription und Besprechungsnotizen
Einige KI-Funktionen könnten lokal auf dem Gerät ausgeführt werden, während andere eine Internetverbindung und ein Samsung- oder Google-Konto benötigen. Außerdem ist möglich, dass bestimmte Premiumfunktionen langfristig an ein kostenpflichtiges Angebot gekoppelt werden.
Unterstützt das Galaxy Z Fold 8 den S Pen?
Die Zukunft des S Pen bleibt unklar. Das Galaxy Z Fold7 verzichtet auf die Unterstützung des Eingabestifts, da Samsung das Gerät möglichst dünn gestalten wollte.
Auch beim Galaxy Z Fold 8 Ultra wird kein integrierter S-Pen-Schacht erwartet. Ein solcher Steckplatz würde wertvollen Raum beanspruchen, der für Akku, Kameras und Kühlung benötigt wird.
Eine Rückkehr der S-Pen-Unterstützung ohne integrierten Steckplatz wäre technisch denkbar. Dafür müsste Samsung jedoch erneut eine passende Digitizer-Schicht in das faltbare Display integrieren. Das könnte Dicke, Gewicht und Produktionskosten erhöhen.
Für Geschäftskunden und kreative Nutzer wäre eine S-Pen-Version besonders interessant. Das große Innendisplay eignet sich hervorragend für handschriftliche Notizen, PDF-Kommentare, Skizzen und präzise Bildbearbeitung. Bisher gibt es jedoch keine belastbare Bestätigung für ein Comeback.

Wie robust wird das Samsung Galaxy Z Fold 8?
Foldables bleiben konstruktionsbedingt empfindlicher als klassische Smartphones. Das Innendisplay muss flexibel sein und kann deshalb nicht mit derselben harten Glasoberfläche geschützt werden wie ein normales Display.
Samsung dürfte das neue Modell mit einem verbesserten Scharnier, einer widerstandsfähigeren Displaystruktur und verstärkten Rahmenmaterialien ausstatten. Flex Titanium könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.
Zu erwarten sind außerdem Schutzmaßnahmen gegen Wasser. Einen vollständigen Staubschutz auf dem Niveau klassischer Flaggschiffe zu erreichen, bleibt bei einem beweglichen Scharnier schwieriger.
Käufer sollten trotz technischer Verbesserungen einige Regeln beachten:
- Das Innendisplay nicht mit harten oder spitzen Gegenständen berühren
- Die werkseitige Schutzfolie nicht selbst entfernen
- Sand und feinen Staub vom Scharnier fernhalten
- Das Gerät nicht mit Gegenständen zwischen den Displayhälften schließen
- Bei Beschädigungen einen autorisierten Service nutzen
- Eine geeignete Versicherung oder Samsung Care+ prüfen
Preis des Samsung Galaxy Z Fold 8
Eine offizielle Preisangabe gibt es vor der Vorstellung nicht. Das Galaxy Z Fold7 startete in Deutschland oberhalb von 2.000 Euro. Für die neue Generation wird teilweise mit einer weiteren Preiserhöhung gerechnet.
Ein Einstiegspreis von ungefähr 2.100 bis 2.200 Euro für das reguläre Fold 8 erscheint auf Grundlage der bisherigen Marktposition plausibel. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra könnte mit größerem Akku, 200-Megapixel-Kamera und mehr Speicher nochmals teurer werden.
Die höchsten Varianten mit 1 TB internem Speicher könnten deutlich oberhalb von 2.500 Euro liegen. Dabei handelt es sich weiterhin um Schätzungen und Leaks, nicht um bestätigte Preise.
Samsung bietet während der Vorbestellphase häufig folgende Aktionen an:
- Kostenloses Speicher-Upgrade
- Erhöhter Trade-in-Bonus
- Rabatt auf Samsung Care+
- Galaxy Buds oder Zubehör als Zugabe
- Zusätzliche Gutscheine für registrierte Interessenten
Der offizielle Listenpreis sagt deshalb nicht immer aus, wie viel frühe Käufer tatsächlich bezahlen.
Lohnt sich das Warten auf das Galaxy Z Fold 8?
Wer bereits ein Galaxy Z Fold7 besitzt, sollte vor allem auf Akku, Displayfalte und Kameraunterschiede achten. Ein neuer Prozessor allein dürfte keinen Wechsel rechtfertigen. Interessanter wäre ein Fold 8 Ultra mit 5.000-mAh-Akku, 45-Watt-Laden und verbesserter Ultraweitwinkelkamera.
Besitzer eines Galaxy Z Fold5 oder Fold6 könnten deutlich stärker profitieren. Ein dünneres Gehäuse, besseres Außendisplay, geringeres Gewicht, modernere Kameras und längere Updateversorgung würden zusammen ein spürbares Upgrade ergeben.
Das breite Galaxy Z Fold 8 könnte außerdem Nutzer ansprechen, die bisher wegen des ungewöhnlich schmalen Außendisplays auf ein Foldable verzichtet haben. Das neue Format wäre dann nicht nur ein technisches Update, sondern eine echte Alternative innerhalb der Produktreihe.
Warten ist besonders sinnvoll für:
- Käufer, die ein breiteres Außendisplay wünschen
- Nutzer, die auf einen größeren Akku hoffen
- Interessenten an einem möglichen Ultra-Modell
- Besitzer älterer Fold-Generationen
- Käufer, die eine reduzierte Displayfalte wichtig finden
Das Galaxy Z Fold7 bleibt interessant für:
- Käufer, die nach der Fold-8-Vorstellung einen starken Rabatt finden
- Nutzer, denen 4.400 mAh ausreichen
- Menschen, die das aktuelle hohe Seitenverhältnis bevorzugen
- Käufer, die keine stärkere Ultraweitwinkelkamera benötigen

Bestätigte Informationen und Leaks klar getrennt
Offiziell bestätigt
- Samsung veranstaltet am 22. Juli 2026 ein Galaxy-Unpacked-Event.
- Neue Galaxy-Geräte mit innovativen Formfaktoren stehen im Mittelpunkt.
- Samsung Display hat Flex Titanium für kommende faltbare Displays vorgestellt.
- Samsung arbeitet weiter an persönlichen und adaptiven KI-Funktionen.
Durch Zertifizierungen gestützt
- Ein Foldable mit der Modellnummer SM-F971U wurde bei der FCC geführt.
- Das Gerät verwendet einen Snapdragon-Chip.
- Wi-Fi 7, NFC und UWB werden unterstützt.
- Kabelgebundenes, kabelloses und umgekehrtes kabelloses Laden sind vorgesehen.
- DisplayPort und satellitengestützte Kommunikation tauchen in den Unterlagen auf.
Noch nicht offiziell bestätigt
- Die Namen Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Fold 8 Ultra
- Ein breiteres Wide-Design
- Eine 200-Megapixel-Kamera beim Ultra-Modell
- Eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera
- Ein 5.000-mAh-Akku
- Laden mit 45 Watt
- Die Unterstützung des S Pen
- Die offiziellen Preise und der Verkaufsstart
Quellen
- Samsung – Galaxy Unpacked 2026
- Samsung Newsroom – Einladung zum Galaxy Unpacked im Juli 2026
- Samsung Newsroom – Flex Titanium und Foldable-Neuigkeiten
- Samsung – Galaxy Z Fold7 als Vergleichsmodell
- Samsung Newsroom – Technik des Galaxy Z Fold7
- FCC – Gerätedatenbank
- The Verge – Geleakte Bilder und technische Angaben
- SamMobile – Geleakte Galaxy Z Fold 8 Ultra Spezifikationen
- Notebookcheck – FCC-Eintrag des Galaxy Z Fold 8
Häufige Fragen (FAQ)
Wann wird das Samsung Galaxy Z Fold 8 vorgestellt?
Samsung veranstaltet am 22. Juli 2026 um 15:00 Uhr deutscher Zeit ein Galaxy-Unpacked-Event. Das Unternehmen hat den Namen Galaxy Z Fold 8 noch nicht offiziell genannt, neue faltbare Galaxy-Geräte werden jedoch erwartet.
Wann erscheint das Galaxy Z Fold 8 in Deutschland?
Der genaue Verkaufsstart ist noch nicht bestätigt. Eine Vorbestellphase direkt nach dem Unpacked-Event und eine reguläre Veröffentlichung Ende Juli oder Anfang August 2026 gelten als wahrscheinlich.
Wird es ein Galaxy Z Fold 8 Ultra geben?
Zertifizierungen und Leaks deuten auf zwei Fold-Modelle mit den Modellreihen SM-F971 und SM-F976 hin. Das höher positionierte Gerät wird häufig Galaxy Z Fold 8 Ultra genannt. Samsung hat den Namen bisher nicht offiziell bestätigt.
Wie sieht das Galaxy Z Fold 8 aus?
Das reguläre Modell soll kürzer und breiter als das Galaxy Z Fold7 werden. Dadurch könnte es geschlossen stärker wie ein klassisches Smartphone wirken. Das Fold 8 Ultra soll das hohe Grunddesign des Fold7 weitgehend beibehalten.
Welchen Prozessor verwendet das Galaxy Z Fold 8?
FCC-Unterlagen weisen auf einen Qualcomm-Snapdragon-Prozessor hin. Erwartet wird ein aktueller Chip aus der Snapdragon-8-Elite-Reihe. Die genaue Modellbezeichnung wurde noch nicht offiziell bestätigt.
Wie groß ist der Akku des Galaxy Z Fold 8?
Für das Galaxy Z Fold 8 Ultra wird ein 5.000-mAh-Akku erwartet. Zur Kapazität des breiteren Basismodells gibt es noch keine verlässliche einheitliche Angabe. Samsung hat beide Werte bisher nicht offiziell bestätigt.
Hat das Galaxy Z Fold 8 eine 200-Megapixel-Kamera?
Die 200-Megapixel-Hauptkamera wird derzeit für das Galaxy Z Fold 8 Ultra erwartet. Das breitere Galaxy Z Fold 8 könnte stattdessen eine 50-Megapixel-Hauptkamera und eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera erhalten.
Unterstützt das Galaxy Z Fold 8 den S Pen?
Eine S-Pen-Unterstützung ist noch nicht bestätigt. Ein integrierter Steckplatz gilt wegen des dünnen Gehäuses als unwahrscheinlich. Ob Samsung die Stiftunterstützung ohne Steckplatz zurückbringt, bleibt offen.
Was ist Flex Titanium?
Flex Titanium ist eine neue Displaytechnologie von Samsung Display. Titanbestandteile sollen die faltbare Struktur stabilisieren, die Widerstandsfähigkeit erhöhen und die sichtbare Falte im Innendisplay reduzieren.
Wie teuer wird das Samsung Galaxy Z Fold 8?
Offizielle Preise gibt es noch nicht. Für das reguläre Modell wird ein Einstieg im Bereich von ungefähr 2.100 bis 2.200 Euro vermutet. Das Fold 8 Ultra könnte abhängig von Speicher und Ausstattung deutlich teurer werden.
Lohnt sich der Wechsel vom Galaxy Z Fold7?
Ein Wechsel lohnt sich voraussichtlich nur, wenn das neue Seitenverhältnis, der größere Akku, schnelleres Laden oder verbesserte Kameras einen wichtigen persönlichen Vorteil bieten. Für Besitzer eines Fold5 oder Fold6 dürfte das Upgrade deutlich größer ausfallen.







