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Samsung Galaxy M67 Leak: Geekbench bestätigt Exynos 2200 und Android 17

Ein Geekbench-Eintrag liefert erste Hinweise auf das Samsung Galaxy M67 und deutet auf den Exynos 2200 als Prozessor hin. Sollte sich der Leak bestätigen, könnte Samsung ein besonders leistungsstarkes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt bringen.

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Samsung Galaxy M67 Leak: Geekbench bestätigt Exynos 2200 und Android 17

Auf einen Blick

  • Ein Geekbench-Eintrag liefert erste Hinweise auf das Samsung Galaxy M67 und deutet auf den Exynos 2200 als Prozessor hin.
  • Sollte sich der Leak bestätigen, könnte Samsung ein besonders leistungsstarkes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt bringen.

Samsung Galaxy M67 sorgt schon vor der offiziellen Vorstellung für Gesprächsstoff. Ein neuer Geekbench-Eintrag deutet darauf hin, dass Samsung bei seinem kommenden Mittelklasse-Smartphone einen unerwarteten Schritt gehen könnte: Statt eines neuen Chips soll der Exynos 2200 zum Einsatz kommen – ein ehemaliger Flaggschiff-Prozessor, der bereits die Galaxy-S22-Serie antrieb. Falls sich diese Informationen bestätigen, könnte das Galaxy M67 deutlich mehr Leistung bieten als viele Konkurrenten in seiner Klasse.

Kurz gesagt: Das Samsung Galaxy M67 wurde unter der Modellnummer SM-M676K in der Geekbench-Datenbank entdeckt. Der Eintrag nennt den Exynos 22008 GB RAM und Android 17. Offiziell bestätigt sind diese Angaben zwar noch nicht, Benchmark-Daten gelten jedoch häufig als verlässlicher erster Hinweis auf die Hardware kommender Smartphones.

Samsung Galaxy M67 bei Geekbench entdeckt

Der Benchmark-Eintrag liefert die bislang konkretesten Informationen zum Samsung Galaxy M67. Im Single-Core-Test erreicht das Smartphone 1.589 Punkte, während im Multi-Core-Test 3.923 Punkte verzeichnet werden. Zusätzlich weist der Datensatz auf 8 GB Arbeitsspeicher sowie Android 17 hin. Zur Markteinführung dürfte das Gerät voraussichtlich mit One UI 8.5 ausgeliefert werden.

Wichtig ist dabei: Geekbench-Einträge stammen in der Regel von Testgeräten. Sie liefern häufig einen frühen Blick auf Prozessor, Arbeitsspeicher und Software, stellen jedoch keine offizielle Bestätigung der finalen Spezifikationen dar. Änderungen bis zur Präsentation sind daher jederzeit möglich.

Exynos 2200 feiert möglicherweise ein Comeback

Der eigentliche Blickfang des Geekbench-Eintrags ist der verwendete Prozessor. Anstelle eines aktuellen Mittelklasse-SoCs setzt Samsung offenbar auf den Exynos 2200. Der Chip wurde Anfang 2022 vorgestellt und kam zunächst in der Galaxy-S22-Serie zum Einsatz. Später nutzte Samsung ihn außerdem im Galaxy S23 FE.

Aber hier wird es interessant: Obwohl der Exynos 2200 inzwischen mehrere Jahre alt ist, handelt es sich weiterhin um einen ehemaligen High-End-Chip. Er wird im 4-nm-Verfahren gefertigt und kombiniert einen leistungsstarken Cortex-X2-Kern mit drei Cortex-A710- sowie vier Cortex-A510-Kernen. Die maximale Taktrate liegt bei 2,8 GHz.

Für Grafikaufgaben setzt Samsung auf die Xclipse-GPU, die gemeinsam mit AMD entwickelt wurde und auf der RDNA2-Architektur basiert. Sie war die erste Smartphone-GPU mit Unterstützung für hardwarebeschleunigtes Raytracing – eine Funktion, die vor allem bei modernen Mobile-Games Vorteile bieten kann.

Warum Samsung auf einen älteren Flaggschiff-Chip setzen könnte

Samsung verfolgt mit der Galaxy-M-Serie häufig eine andere Strategie als bei seinen Premium-Modellen. Statt ausschließlich auf neue Hardware zu setzen, könnten bewährte High-End-Komponenten eingesetzt werden, um ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis zu erreichen.

Was das für Nutzer bedeutet: Ein ehemaliger Flaggschiff-Prozessor bietet häufig mehr Leistungsreserven als aktuelle Mittelklasse-Chips. Anwendungen starten schneller, Multitasking fällt flüssiger aus und auch anspruchsvollere Spiele profitieren von der stärkeren GPU.

Allerdings gibt es auch einen möglichen Nachteil. Neuere Prozessoren arbeiten oft energieeffizienter. Erst unabhängige Tests werden zeigen, wie gut Samsung Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung beim Samsung Galaxy M67 optimiert hat.

Samsung Galaxy M67 Leak: Geekbench bestätigt Exynos 2200 und Android 17

Unterscheidet sich das Galaxy M67 von der Galaxy-A-Serie?

Viele Smartphones der Galaxy-M-Reihe basieren technisch auf Modellen der Galaxy-A-Serie. Beim Samsung Galaxy M67 gibt es derzeit jedoch keine eindeutigen Hinweise auf ein entsprechendes Schwestermodell.

Der entscheidende Punkt: Sollte Samsung tatsächlich auf eine eigenständige Hardware-Konfiguration setzen, könnte sich das Galaxy M67 stärker von der Galaxy-A-Serie abheben als seine Vorgänger. Das würde dem Smartphone eine klarere Position innerhalb des Samsung-Portfolios verschaffen.

Wann könnte das Samsung Galaxy M67 erscheinen?

Samsung bringt neue Geräte der Galaxy-M-Serie traditionell zuerst in Indien und ausgewählten asiatischen Märkten auf den Markt. Es ist daher wahrscheinlich, dass auch das Samsung Galaxy M67 zunächst dort vorgestellt wird, bevor eine mögliche internationale Einführung erfolgt.

Bislang fehlen allerdings offizielle Informationen zu Display, Kamera, Akkukapazität, Ladeleistung oder Preis. Da das Gerät nun erstmals in einer Benchmark-Datenbank aufgetaucht ist, dürften weitere Leaks und Zertifizierungen in den kommenden Wochen folgen.

Lohnt es sich, auf das Samsung Galaxy M67 zu warten?

Wer ein leistungsstarkes Mittelklasse-Smartphone sucht, sollte das Samsung Galaxy M67 im Auge behalten. Sollte Samsung den Exynos 2200 tatsächlich mit einem attraktiven Preis kombinieren, könnte das Gerät eine interessante Alternative zu vielen aktuellen Mittelklasse-Modellen werden.

Ob das Smartphone am Ende überzeugt, hängt jedoch nicht allein vom Prozessor ab. Kameraqualität, Akkulaufzeit, Software-Optimierung und der Verkaufspreis werden mindestens ebenso entscheidend sein.

Pro und Contra

Vorteile

  • Ehemaliger Flaggschiff-Chip mit hoher CPU-Leistung
  • AMD-basierte Xclipse-GPU mit Raytracing-Unterstützung
  • Android 17 und voraussichtlich One UI 8.5
  • 8 GB RAM bereits im Benchmark sichtbar
  • Potenziell attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Nachteile

  • Exynos 2200 stammt aus dem Jahr 2022
  • Energieeffizienz könnte hinter neueren Chips liegen
  • Kamera, Akku und Preis sind noch unbekannt
  • Benchmark-Werte ersetzen keine Praxistests

Fazit

Der erste Geekbench-Eintrag macht das Samsung Galaxy M67 deutlich spannender, als viele zunächst erwartet hätten. Anstatt auf einen gewöhnlichen Mittelklasse-Prozessor zu setzen, könnte Samsung einem ehemaligen Flaggschiff-Chip eine zweite Karriere ermöglichen. Gelingt es dem Unternehmen, den Exynos 2200 mit einer guten Software-Optimierung und einem konkurrenzfähigen Preis zu kombinieren, könnte das Galaxy M67 zu den interessantesten Smartphones seiner Klasse gehören. Bis zur offiziellen Vorstellung bleibt zwar noch vieles offen – die ersten Hinweise sprechen jedoch für ein Gerät, das man nicht unterschätzen sollte.

Kommentar der Redaktion

Der mögliche Einsatz des Exynos 2200 ist mutig, aber nachvollziehbar. Ein älterer High-End-Chip kann im Alltag oft mehr überzeugen als ein brandneuer Mittelklasse-Prozessor. Entscheidend wird sein, ob Samsung die bekannte Schwäche des Chips bei Energieeffizienz und Wärmeentwicklung spürbar verbessert hat. Sollte das gelingen, könnte das Galaxy M67 deutlich mehr bieten, als sein Name zunächst vermuten lässt.

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