Update vom 24. September 2026: Der Artikel wurde von der Einzelkorrektur zu A13/A23/M33 zu einer vollständigen Übersicht erweitert: Tabelle der 2026 aus dem Support gefallenen Galaxy-Serien, Samsungs aktuelle Update-Garantien je Geräteklasse, Prüfanleitung und Handlungsempfehlungen. Stand der Listen: Samsung Mobile Security, abgeglichen mit Berichten von t3n und SamWelt.
Der Samsung Update Support endet 2026 für mehrere große Galaxy-Serien. Samsung pflegt eine öffentliche Liste aller Galaxy-Modelle, die noch monatliche oder vierteljährliche Sicherheitsupdates erhalten. 2026 sind daraus gleich mehrere große Serien verschwunden – darunter die komplette Galaxy-S20- und Note20-Familie und die S21-Reihe ohne das S21 FE. Wer ein solches Gerät nutzt, bekommt keine regulären Sicherheitspatches mehr.
Dieser Artikel zeigt, welche Modelle betroffen sind, wie du den Status deines Handys in zwei Minuten prüfst und was das Support-Ende für Banking, Apps und Weiterverkauf bedeutet.

Samsung Update Support 2026: Diese Galaxy-Modelle sind aus dem Support gefallen
| Serie / Modell | Status 2026 | Letztes großes Android |
|---|---|---|
| Galaxy S20, S20+, S20 Ultra (4G/5G) | Nicht mehr in Samsungs Update-Liste | Android 13 / One UI 5 |
| Galaxy S20 FE, S20 FE 5G | Nicht mehr in der Liste | Android 13 / One UI 5 |
| Galaxy Note20, Note20 Ultra (4G/5G) | Nicht mehr in der Liste | Android 13 / One UI 5 |
| Galaxy S21, S21+, S21 Ultra | Nicht mehr in der Liste (S21 FE weiterhin gelistet) | Android 14 / One UI 6 |
| Galaxy A52s 5G | Nicht mehr in der Liste | Android 14 / One UI 6 |
| Galaxy A03s | Nicht mehr in der Liste | Android 13 |
| Galaxy F42 5G, M32 5G | Nicht mehr in der Liste | Android 13 |
| Galaxy A13 / A13 5G, Galaxy M33 5G | Nicht mehr in der Monats-/Quartalsliste | Android 14 |
| Galaxy A23 5G | Weiterhin gelistet: vierteljährliche Updates | Android 14 |
Wichtig bei den A-Modellen: „Galaxy A23“ und „Galaxy A23 5G“ sind zwei verschiedene Geräte mit unterschiedlichen Update-Plänen. Das A23 5G steht in Samsungs Liste weiterhin bei den vierteljährlich versorgten Modellen; die 4G-Variante wird dort nicht ausdrücklich geführt.
Samsungs Update-Garantien je Geräteklasse
Wie lange ein Galaxy versorgt wird, hängt vom Erscheinungsjahr und der Klasse ab. Die Zusagen haben sich in den letzten Jahren deutlich verlängert:
| Geräteklasse | Beispiele | Zusage bei Marktstart |
|---|---|---|
| Flaggschiffe ab 2024 | Galaxy S24, S25, S26, Z Fold 6/7/8, Z Flip 6/7/8 | 7 Jahre Android- und Sicherheitsupdates |
| Flaggschiffe 2021–2023 | Galaxy S21, S22, S23 | 4 Android-Versionen, 5 Jahre Sicherheitsupdates |
| Obere Mittelklasse ab 2024 | Galaxy A55, A56, A35, A36 | 6 Jahre Updates (A56/A36), 4–5 Jahre (A55/A35) |
| Mittelklasse 2021–2023 | Galaxy A52s, A53, A54 | 4 Android-Versionen, 5 Jahre Sicherheitsupdates |
| Einsteiger | Galaxy A0x-, A1x-, M-Serie | 2–3 Android-Versionen, 4 Jahre Sicherheitsupdates |
Für die Praxis heißt das: Ein Galaxy S20 (2020) hat seine fünf Jahre Sicherheitsupdates erreicht; ein Galaxy S24 wird nach heutiger Zusage bis 2031 versorgt.
So prüfst du den Status deines Modells
- Genaue Modellnummer finden: Einstellungen → Telefoninfo. Dort stehen Modellname und Modellnummer (zum Beispiel SM-A236B für das A23 5G). Der Name auf der Rechnung oder in einem Shop reicht nicht, weil 4G- und 5G-Varianten getrennte Pläne haben.
- Samsungs Liste öffnen: Auf der Seite Samsung Mobile Security (Link unten) sind die Modelle nach „monatlich“, „vierteljährlich“ und „halbjährlich“ sortiert. Fehlt dein Modell, ist der reguläre Support beendet.
- Installierte Patch-Ebene prüfen: Einstellungen → Telefoninfo → Softwareinformationen → „Android-Sicherheitspatch-Ebene“. Liegt das Datum mehr als sechs Monate zurück, kommt in der Regel nichts mehr.
Was „nicht gelistet“ praktisch heißt
Samsung erklärt, dass die Modelllisten regelmäßig angepasst werden, wenn reguläre Supportzeiträume enden. Ein Gerät kann im Ausnahmefall noch einen kritischen Patch bekommen – etwa bei einer weit verbreiteten Sicherheitslücke –, ein fester Rhythmus ist aber nicht mehr zu erwarten. Das Handy funktioniert weiter, Apps laufen weiter, nur neu entdeckte Lücken im System bleiben offen.
| Bereich | Risiko nach Support-Ende | Empfehlung |
|---|---|---|
| Online-Banking, Bezahl-Apps | Mittel bis hoch – Banken schließen alte Android-Versionen teils aus | Auf unterstütztes Gerät wechseln oder Banking nur am PC |
| Alltag: Messenger, Browser, Streaming | Gering bis mittel – Apps aktualisieren sich weiter über den Play Store | Google Play Protect an, keine APKs aus unbekannten Quellen |
| Berufliche Konten (Exchange, MDM) | Hoch – viele Firmenrichtlinien verlangen aktuelle Patches | IT-Abteilung fragen; oft wird das Gerät gesperrt |
| Zweitgerät, Kinder, Navigation | Gering | Weiternutzen, sensible Konten entfernen |
Empfehlung für Nutzer
- Installierte Patch-Ebene prüfen und mit dem aktuellen Datum vergleichen.
- Für Banking und geschäftliche Konten ein nicht mehr gelistetes Gerät nur mit bewusster Risikoabwägung verwenden.
- Vor einem Neukauf das exakte Modell und die offizielle Supportdauer prüfen – bei der A-Serie lohnt der Blick auf A56 oder A36 mit sechs Jahren Zusage.
- Keine APK-Downloads aus unbekannten Quellen als Ersatz für Systemupdates verwenden.
- Vor dem Verkauf eines alten Geräts: Werkseinstellungen zurücksetzen und Google-Konto entfernen.
Fazit zum Samsung Update Support 2026
2026 ist das Jahr, in dem Samsungs erste 5G-Flaggschiffgeneration aus dem Support gefallen ist. Wer ein Galaxy S20, Note20, S21 oder A52s nutzt, sollte den Wechsel planen – nicht sofort, aber vor dem nächsten Banking-Update, das die alte Android-Version ausschließt. Für alle neueren Modelle gilt: Die Liste bei Samsung Mobile Security ist die einzige verlässliche Quelle; Shop-Bezeichnungen und alte Artikel sind es nicht.
Kann ich ein altes Galaxy trotzdem sicher weiternutzen?
Teilweise. Auch ohne Samsung-Patches erhält das Gerät weiter Updates für einzelne Bausteine:
- Google-Play-Systemupdates aktualisieren Teile des Betriebssystems (Einstellungen → Sicherheit → Google-Play-Systemupdate).
- Play Protect prüft installierte Apps weiterhin auf Schadsoftware.
- Browser und Messenger kommen über den Play Store, solange die Android-Version unterstützt wird – Chrome und WhatsApp verlangen aktuell Android 10 oder neuer.
Nicht abgedeckt sind Lücken im Kernel, in Treibern und in Samsungs eigenen Systemkomponenten. Genau dort liegen die meisten Schwachstellen, die für gezielte Angriffe genutzt werden. Für Alltag und Medien reicht das Restrisiko vielen Nutzern, für Banking und berufliche Konten nicht.
Alternativen, wenn dein Modell betroffen ist
| Dein Gerät | Sinnvoller Nachfolger | Update-Zusage | Warum |
|---|---|---|---|
| Galaxy S20 / S20 FE | Galaxy S25 FE oder S24 | 7 Jahre | Ähnliche Größe, deutlich längerer Support |
| Galaxy Note20 | Galaxy S25 Ultra / S26 Ultra | 7 Jahre | Einziges Modell mit S Pen |
| Galaxy S21 / S21+ | Galaxy S25 / S26 | 7 Jahre | Kompaktes Flaggschiff |
| Galaxy A52s | Galaxy A56 | 6 Jahre | Gleiche Klasse, längster Support der A-Serie |
| Galaxy A13 / A03s | Galaxy A17 oder A26 | 4–6 Jahre | Einsteigerpreis mit aktueller Zusage |
Gebrauchtkäufer sollten die Zusage vom Marktstart abziehen: Ein 2024 vorgestelltes Galaxy S24 hat 2026 noch fünf Jahre Support vor sich, ein 2021er A52s keinen mehr.
Quellen
- Samsung Mobile Security: Aktuelle Modelle für monatliche und vierteljährliche Updates
- t3n: Support-Ende für Galaxy-Smartphones – diese Geräte bekommen keine Updates mehr
- SamWelt: Update-Ende – diese Samsung-Geräte fallen aus dem Software-Support
- Futuriq: Betroffene Galaxy-Modelle und Vergleich der Update-Zeiträume
Redaktioneller Stand: 24. September 2026. Samsung weist darauf hin, dass Listen, Märkte und Provider-Zeitpläne variieren können.







