Kompakte Tablets stecken seit Jahren in der gleichen Falle: zu groß fürs Smartphone, aber oft zu schwach als Laptop-Ersatz. Genau hier setzt Oppo jetzt an – und macht es plötzlich spannend.
Mit dem neuen Pad Mini steckt erstmals ein Snapdragon 8 Gen 5 in einem Gerät dieser Größe und Preisklasse. Ein Chip, den man normalerweise nur aus deutlich teureren Geräten kennt. Die Frage ist also nicht mehr, ob ein kleines Tablet reicht – sondern wie viel Leistung man tatsächlich bekommt.
Direkte Antwort:
Das Oppo Pad Mini ist ein kompaktes Android-Tablet mit überraschend starker Hardware: Snapdragon 8 Gen 5, hochwertiges Aluminium-Gehäuse und ein 8,7-Zoll-Display mit Fokus auf Performance. Es richtet sich an alle, die ein handliches Tablet wollen, ohne bei der Leistung Kompromisse zu machen.
Das Kamerasystem: Oppo geht diesmal ungewöhnlich weit
OPPO arbeitet seit Jahren mit Hasselblad zusammen – beim Find X9 Ultra merkt man das deutlicher als je zuvor.
Im Mittelpunkt steht ein 200-MP-Sensor von Sony (LYT-901) mit 1/1,12 Zoll. Allein die Größe zeigt: Hier geht es nicht um Marketing, sondern um echte Bildqualität. Dazu kommen ein 50-MP-Ultraweitwinkel, ein 200-MP-Teleobjektiv mit 3x-Zoom und ein 50-MP-Periskop mit 10x-Zoom.
Spannend wird es beim Zoom: Mit dem optionalen „Earth Explorer Kit“ sind sogar bis zu 300 mm Brennweite möglich. Das ist weit mehr als das, was man von einem klassischen Smartphone erwartet.
👉 Kurz gesagt: Dieses Setup zielt nicht auf Spielereien – sondern auf Nutzer, die ihr Smartphone tatsächlich wie eine Kamera einsetzen wollen.
Display: 3.600 Nit – das hellste OLED-Panel im Test
3.600 Nit Spitzenhelligkeit ist keine Zahl, die man einfach überliest. Zum Vergleich: Die meisten Flaggschiffe liegen bei 2.000 bis 2.500 Nit. Das Samsung Galaxy S26 Ultra gilt als direkte Konkurrenz – und auch dort ist die Displayhelligkeit ein Kernargument. Das Find X9 Ultra liefert in dieser Kategorie das Beste, was der Markt aktuell bietet. Mit QHD+-Auflösung und 144-Hz-Refresh ist es zudem für sowohl filmische Inhalte als auch Gaming optimal aufgestellt.
Akku und Laden: 7.050 mAh mit Tempo
Praktisch bedeutet der 7.050-mAh-Akku: locker zwei Tage normaler Nutzung, mit intensivem Einsatz sicherer ein Tag mit Reserve. Dass OPPO dabei 100W SuperVOOC verbaut, ist die richtige Entscheidung: Ein so großer Akku mit langsamer Ladeleistung würde Stunden dauern. Mit 100W ist er in unter einer Stunde voll. Kabellos lädt das Gerät mit 50W AirVOOC – auch das ist deutlich schneller als bei den meisten Konkurrenten. Das Google Pixel 10 Pro setzt dagegen auf einen anderen Ansatz bei Akku und Effizienz.
🔍 Auf einen Blick – OPPO Find X9 Ultra Spezifikationen
Prozessor: Snapdragon 8 Elite Gen 5 | RAM: 12 / 16 GB LPDDR5X | Speicher: bis 1 TB UFS 4.0 | Betriebssystem: ColorOS 16 (Android 16) | Farben: Tundra Umber, Canyon Orange | Preis: ab 1.699 Euro | Verfügbarkeit: Europa sofort
ColorOS 16 und Software-Features
ColorOS 16 auf Basis von Android 16 bringt Quick Share mit AirDrop-Kompatibilität – ein Feature, das OPPO-Nutzer lange vermisst haben. Die KI-Funktionen sind tief ins System integriert: von intelligenten Foto-Optimierungen bis zu Echtzeit-Übersetzungen. Das Interface selbst ist aufgeräumt und deutlich weniger überladen als frühere ColorOS-Versionen. Wer Google-Apps nutzt, wird sich schnell heimisch fühlen. Wer ein puristisches Android-Erlebnis will, sollte zu einem Pixel greifen – das ist aber eher Geschmackssache als ein Kritikpunkt.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie viel kostet das OPPO Find X9 Ultra in Deutschland?
Das OPPO Find X9 Ultra startet in Europa bei 1.699 Euro für die 12-GB-RAM-Variante. Die 16-GB-Version mit 1-TB-Speicher liegt darüber. Es ist bei autorisierten OPPO-Händlern, MediaMarkt und über den OPPO Online-Shop erhältlich.
Unterstützt das Find X9 Ultra Satellitenverbindung?
In der aktuellen Ankündigung hat OPPO keine Satellitenkonnektivität bestätigt. Das Gerät verfügt über alle gängigen Mobilfunkstandards (5G Sub-6 und mmWave in bestimmten Regionen), aber keine dedizierte Sat-Verbindung wie Apple sie beim iPhone anbietet.
Wie gut ist das 10x-Periskopobjektiv im Vergleich zur Konkurrenz?
Das 50-MP-10x-Periskopobjektiv ist einer der stärksten optischen Zoom im Consumer-Smartphone-Segment. In Kombination mit dem Hasselblad-Tuning dürften Fernaufnahmen deutlich besser ausfallen als beim Durchschnitt. Direkte Vergleiche mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra und dem Google Pixel 10 Pro werden zeigen, wer hier das Rennen macht.
Welche Schutzklasse hat das Find X9 Ultra?
Das Find X9 Ultra ist mit gleich drei Schutzklassen zertifiziert: IP66 (Strahlwasserschutz), IP68 (Untertauchen bis 2m für 30 Minuten) und IP69 (Hochdruckwasser). Das ist ein Alleinstellungsmerkmal – kaum ein anderes Smartphone hat alle drei gleichzeitig.
Key Takeaways
- 200-MP-Doppel-Sensor-System mit Hasselblad-Tuning setzt neue Maßstäbe in der Smartphone-Fotografie
- 3.600-nit-Display ist aktuell das hellste OLED-Panel in einem Produktivgerät
- 7.050 mAh + 100W Laden: zwei Tage Akkulaufzeit, ein voller Ladevorgang unter 60 Minuten
- Triple-IP-Zertifizierung (IP66 + IP68 + IP69) ist einzigartig im Segment
- Preis von 1.699 Euro ist hoch, aber für den Funktionsumfang marktgerecht
Editor Kommentar: Das OPPO Find X9 Ultra ist das mutigste Kamera-Smartphone des Jahres. Zwei 200-MP-Sensoren, Hasselblad-Optik und ein Akku, der Berge versetzt – das ist keine Kompromisslösung, sondern eine klare Aussage. Wer Fotografie ernst nimmt und nicht ins Apple- oder Samsung-Ökosystem gesperrt sein will, hat hier die vielleicht interessanteste Alternative überhaupt. Der Preis schmerzt. Die Fotos nicht.