Nothing baut seine Präsenz in den USA deutlich aus und bringt seine gesamte Produktpalette in mehr als 500 Best-Buy-Filialen sowie auf BestBuy.com. Für die Marke ist das ein wichtiger Schritt: Aus einem Unternehmen, das lange stark auf Online-Vertrieb und Early-Adopter-Community setzte, wird zunehmend ein sichtbarer Player im US-Einzelhandel. Besonders spannend ist die Entwicklung, weil Nothing damit genau dort Fläche gewinnt, wo OnePlus zuletzt an Präsenz verloren hat.
Was Ist Passiert?
Nothing hat angekündigt, seine Produkte in den USA deutlich breiter über Best Buy anzubieten. Laut PhoneArena umfasst der Rollout unter anderem das Nothing Phone (3), das Phone (4a) Pro, Headphone (a) und Ear (3). Zusätzlich ist das gesamte Portfolio auch online über BestBuy.com verfügbar. Nothing bezeichnet diesen Schritt als bislang größte Retail-Präsenz der Marke in den Vereinigten Staaten.
Der Ausbau folgt auf einen bereits getesteten Start in Kanada, wo Nothing zuvor mit Best Buy Canada zusammenarbeitete. Nun erhält die Marke Zugang zu einem deutlich größeren Markt und zu einer Kundengruppe, die Smartphones und Kopfhörer nicht nur online vergleichen, sondern vor dem Kauf anfassen und ausprobieren will. Genau das ist in den USA besonders wichtig, weil Sichtbarkeit im Handel bei Smartphones weiterhin eine große Rolle spielt.

Warum Best Buy Für Nothing So Wichtig Ist
Der US-Smartphone-Markt wird stark von Apple und Samsung geprägt. Für kleinere Marken ist es schwer, ohne Netzbetreiberdeals oder große Retail-Flächen wahrgenommen zu werden. Nothing hatte bisher zwar eine starke Online-Fangemeinde und viel Aufmerksamkeit durch sein transparentes Design, doch im Alltag vieler Käufer blieb die Marke unsichtbar. Die Best-Buy-Expansion ändert genau diesen Punkt.
Wenn Geräte wie das Nothing Phone (3) oder das Phone (4a) Pro im Laden ausliegen, kann die Marke ihre größte Stärke besser ausspielen: das auffällige Design. Ein transparentes Gehäuse, Lichtmuster, ungewöhnliche Kopfhörer und ein klarer Stil funktionieren im Regal oft stärker als auf Produktbildern. Für Nothing ist Best Buy deshalb nicht nur ein Vertriebskanal, sondern auch eine Bühne.
- Nothing kommt in mehr als 500 Best-Buy-Filialen in den USA.
- Das Sortiment ist zusätzlich auf BestBuy.com verfügbar.
- Zum Line-up gehören Phone (3), Phone (4a) Pro, Headphone (a) und Ear (3).
- Nothing meldet starkes Wachstum bei US-Verkäufen und Umsatz.
- Die Expansion folgt auf den früheren Best-Buy-Start in Kanada.
Starke Wachstumszahlen Erklären Den Zeitpunkt
Der Zeitpunkt der Expansion wirkt nicht zufällig. Laut den im Bericht genannten Daten wuchsen Nothings US-Verkäufe im Jahr 2025 um 120 Prozent, während der Umsatz um 175 Prozent zulegte. Für einen Händler wie Best Buy sind solche Zahlen ein wichtiges Argument, einer noch jungen Marke mehr Fläche einzuräumen.
Gleichzeitig zeigt der Schritt, dass Nothing nicht mehr nur als Nischenmarke für Technikfans auftreten will. Das Unternehmen versucht, eine breitere Käuferschicht zu erreichen: Nutzer, die ein anderes Design wollen, aber trotzdem ein Gerät direkt im Handel kaufen möchten. Besonders für Pixel- und OnePlus-Interessenten könnte Nothing damit sichtbarer werden, weil die Geräte nun in einem vertrauten Retail-Umfeld auftauchen.

OnePlus-Verlust Wird Zur Chance Für Nothing
In den USA hat OnePlus zuletzt an Retail-Präsenz verloren. Berichte über entfernte Demo-Geräte und weniger sichtbare Best-Buy-Flächen haben die Lage für die Marke erschwert. Genau in diese Lücke stößt Nothing nun hinein. Das macht den Erfolg besonders symbolisch, weil Nothing-Gründer Carl Pei früher selbst eng mit OnePlus verbunden war und nun mit einer neuen Marke ähnliche Käufergruppen anspricht.
Für Käufer bedeutet das mehr Auswahl im Laden. Wer bisher zwischen iPhone, Galaxy und Pixel stand, sieht nun häufiger eine weitere Alternative. Nothing wird Apple und Samsung dadurch nicht sofort gefährlich, aber die Marke bekommt eine Chance, Kunden mit Design, Software-Ideen und Preis-Leistungs-Argumenten direkt am Verkaufsregal zu überzeugen.
Fazit
Die Best-Buy-Expansion ist für Nothing der bislang wichtigste Schritt im US-Markt. Mehr als 500 Filialen und die Online-Präsenz bei BestBuy.com geben der Marke eine Sichtbarkeit, die reine Online-Verkäufe kaum liefern können. Die starken Wachstumszahlen aus 2025 erklären, warum der Zeitpunkt passt. Ob Nothing daraus langfristig Marktanteile gewinnt, hängt nun davon ab, wie gut Produkte wie Phone (3), Phone (4a) Pro, Headphone (a) und Ear (3) im direkten Vergleich mit etablierter Konkurrenz bestehen.

Häufige Fragen
Welche Nothing-Produkte Kommen Zu Best Buy?
Laut Bericht umfasst der Rollout unter anderem Nothing Phone (3), Phone (4a) Pro, Headphone (a) und Ear (3).
Wie Viele Best-Buy-Filialen Bieten Nothing-Produkte An?
Nothing-Produkte sollen in mehr als 500 Best-Buy-Filialen in den USA sowie auf BestBuy.com verfügbar sein.
Warum Ist Der Schritt Für Nothing Wichtig?
Der US-Markt ist stark von Apple und Samsung dominiert. Durch Best Buy erhält Nothing mehr Sichtbarkeit im stationären Handel und kann seine Produkte direkt vor Ort präsentieren.
Hat Nothing In Den USA Stark Zugelegt?
Ja, laut Bericht stiegen die US-Verkäufe 2025 um 120 Prozent und der Umsatz um 175 Prozent.
Hervorgehobenes Snippet
Nothing bringt sein gesamtes Line-up in mehr als 500 Best-Buy-Filialen in den USA. Die Marke meldet starkes Wachstum und gewinnt deutlich mehr Retail-Sichtbarkeit.
Kommentar der Redaktion
Für Nothing ist Best Buy mehr als nur ein weiterer Verkaufskanal. Die Marke lebt stark von ihrem Design, und genau das lässt sich im Laden viel besser vermitteln als in einem Online-Shop. Wer ein Nothing Phone oder die Kopfhörer einmal direkt sieht, versteht schneller, warum die Geräte aus dem üblichen Smartphone- und Audio-Einerlei herausstechen.
Der Vergleich mit OnePlus ist dabei besonders interessant. OnePlus war lange die Marke für Nutzer, die etwas anderes wollten als Samsung oder Apple. Nothing versucht nun, diese Rolle mit einem stärkeren Designfokus und einer breiteren Produktpalette neu zu besetzen. Dass dies ausgerechnet über Best Buy passiert, macht den Schritt noch sichtbarer.
Trotzdem bleibt der US-Markt extrem schwierig. Ohne große Netzbetreiberpräsenz wird es für Nothing schwer, wirklich massenhaft Smartphones zu verkaufen. Aber der Best-Buy-Deal ist ein realistischer nächster Schritt: mehr Reichweite, mehr Vertrauen und mehr Chancen, zufällige Käufer zu überzeugen. Genau das braucht eine junge Marke, wenn sie aus der Fanblase herauswachsen will.
Quellen
- PhoneArena: Nothing Scores Its Biggest US Retail Win Yet
- Android Authority: Nothing Unlocks Huge Best Buy Expansion
- Android Central: Nothing Debuts Phones And Audio Line At Best Buy
- 9to5Google: OnePlus Removed From Best Buy As Nothing Takes Space







