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M5 Ultra Mac Studio könnte 768 GB RAM bieten

Apple soll den M5 Ultra Mac Studio 2026 planen. Das Profi-System könnte bis zu 768 GB Unified Memory bieten, bleibt aber unbestätigt.

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M5 Ultra Mac Studio könnte 768 GB RAM bieten

Auf einen Blick

  • Apple soll den M5 Ultra Mac Studio 2026 planen.
  • Das Profi-System könnte bis zu 768 GB Unified Memory bieten, bleibt aber unbestätigt.

Apple plant laut einem aktuellen Bericht weiterhin eine neue Version des M5 Ultra Mac Studio, auch wenn sich der Marktstart offenbar verschoben hat. Das kompakte Profi-Desktop-System soll als letzte große Ausbaustufe der M5-Chipfamilie erscheinen, bevor Apple auf die nächste Chipgeneration umstellt. Besonders auffällig ist die mögliche Speicherausstattung: Intern soll Apple Unterstützung für bis zu 768 GB Unified Memory getestet haben. Ob diese maximale RAM-Option tatsächlich zum Verkaufsstart angeboten wird, bleibt wegen Lieferproblemen und gestiegener Speicherpreise jedoch offen.

Was Ist Passiert?

Nach Informationen von Bloomberg arbeitet Apple an einem neuen Mac Studio mit M5 Ultra Chip. Ursprünglich soll die Aktualisierung früher im Jahr 2026 geplant gewesen sein, wurde laut Bericht aber verschoben. Als Gründe werden Probleme bei der Versorgung mit Speicherchips und höhere Komponentenpreise genannt. Im April hieß es bereits, dass der neue Mac Studio ungefähr im Oktober 2026 erscheinen könnte.

Ganz sicher ist dieser Zeitplan allerdings nicht. Der aktuelle M3 Ultra Mac Studio hat laut Bericht bereits Lieferzeiten, die bis in den Oktober reichen. Das könnte darauf hindeuten, dass Apple Bestände kontrolliert, Produktionskapazitäten umstellt oder die Nachfrage nach bestimmten Konfigurationen nur eingeschränkt bedienen kann. Eine offizielle Ankündigung für den M5 Ultra Mac Studio gibt es bislang nicht.

Apple soll den M5 Ultra als finale Variante innerhalb der M5-Familie vorbereiten. Danach würde der Konzern voraussichtlich zu M6, M7, M7 Pro und M7 Max wechseln. Für professionelle Nutzer wäre der Mac Studio damit erneut die leistungsstärkere Desktop-Alternative unterhalb des Mac Pro, vor allem für Workflows mit Video, 3D, Musikproduktion, Softwareentwicklung und KI-Anwendungen.

M5 Ultra Mac Studio könnte 768 GB RAM bieten

M5 Ultra Mac Studio soll deutlich mehr Unified Memory unterstützen

Der wichtigste technische Punkt betrifft den Arbeitsspeicher. Apple soll beim M5 Ultra Mac Studio intern Unterstützung für bis zu 768 GB Unified Memory getestet haben. Das wäre deutlich mehr als bei vielen bisherigen Mac-Studio-Konfigurationen und würde besonders professionelle Anwender ansprechen, die mit sehr großen Projekten, lokalen KI-Modellen oder extrem speicherhungrigen Medien-Workflows arbeiten.

Zum Vergleich: Der M3 Ultra Mac Studio wurde laut Bericht zeitweise mit bis zu 512 GB RAM verkauft. Diese 512-GB-Variante wurde jedoch bereits im März wieder entfernt. Aktuell kann der M3 Ultra Mac Studio nur noch mit maximal 96 GB RAM bestellt werden. Das zeigt, wie stark Apples High-End-Konfigurationen derzeit offenbar von Speicherverfügbarkeit und Preisentwicklung beeinflusst werden.

Beim Chip selbst soll der M5 Ultra ungefähr 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bieten. Damit läge er nicht extrem weit über dem M3 Ultra, der mit bis zu 32 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen verfügbar ist. Der größere Unterschied könnte daher weniger bei der reinen Kernzahl liegen, sondern bei Speicherbandbreite, Effizienz, Architekturverbesserungen und der möglichen RAM-Ausstattung.

  • Chip: M5 Ultra als finale Ausbaustufe der M5-Familie
  • CPU: laut Bericht rund 36 Kerne möglich
  • GPU: bis zu 80 Kerne erwartet
  • Speicher: intern bis zu 768 GB Unified Memory getestet
  • Marktstart: Berichten zufolge möglicherweise im Oktober 2026

Hohe RAM-Option könnte den Preis stark erhöhen

Selbst wenn Apple den M5 Ultra Mac Studio mit 768 GB RAM anbieten möchte, dürfte diese Konfiguration sehr teuer werden. Schon der aktuelle Mac Studio ist im oberen Bereich kein günstiges Gerät. Nach den jüngsten Preiserhöhungen beim M3 Ultra Mac Studio kostet die 96-GB-Version laut Bericht zwischen 3.999 und 5.299 US-Dollar, je nach Ausstattung.

Eine Konfiguration mit achtmal so viel RAM könnte den Preis deutlich nach oben treiben. Der Bericht hält einen Preis von über 10.000 US-Dollar für eine entsprechend ausgestattete Variante für möglich. Das wäre zwar für normale Nutzer kaum relevant, passt aber zu Apples professioneller Zielgruppe, in der extreme Speichergrößen für bestimmte Arbeitsprozesse tatsächlich einen Unterschied machen können.

Offen bleibt, ob Apple die 768-GB-Option direkt zum Start freigibt oder wegen der aktuellen Speicherlage zunächst kleinere Konfigurationen bevorzugt. Gerade bei High-End-Macs hat Apple zuletzt gezeigt, dass bestimmte Varianten kurzfristig angepasst oder aus dem Angebot genommen werden können. Deshalb sollte diese Angabe aktuell als Bericht und nicht als offiziell bestätigte Produktspezifikation verstanden werden.

M5 Ultra Mac Studio könnte 768 GB RAM bieten

Fazit

Der M5 Ultra Mac Studio könnte 2026 ein wichtiges Update für Apples Profi-Desktop-Reihe werden. Besonders die mögliche Unterstützung für bis zu 768 GB Unified Memory macht das Gerät für sehr anspruchsvolle Workflows interessant. Gleichzeitig zeigen die Berichte zu Lieferproblemen und steigenden Speicherpreisen, dass nicht jede getestete Konfiguration automatisch im Handel landet. Wer auf ein neues High-End-Modell wartet, sollte daher mit einem leistungsstarken, aber vermutlich sehr teuren Mac Studio rechnen.

Häufige Fragen

Wann könnte der M5 Ultra Mac Studio erscheinen?

Laut Berichten könnte Apple den M5 Ultra Mac Studio ungefähr im Oktober 2026 vorstellen. Offiziell bestätigt ist dieser Zeitraum bisher nicht.

Wie viel RAM soll der M5 Ultra Mac Studio unterstützen?

Apple soll intern Unterstützung für bis zu 768 GB Unified Memory getestet haben. Ob diese Option tatsächlich angeboten wird, bleibt offen.

Welche Leistung wird vom M5 Ultra erwartet?

Der M5 Ultra soll laut Bericht ungefähr 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bieten. Der größte Sprung könnte jedoch bei Speicheroptionen und Architekturverbesserungen liegen.

Warum wurde der neue Mac Studio verschoben?

Berichten zufolge hängt die Verzögerung mit Speicherchip-Lieferproblemen und gestiegenen Preisen zusammen. Apple hat diese Gründe nicht offiziell bestätigt.

Hervorgehobenes Snippet

Apple soll den M5 Ultra Mac Studio für 2026 planen. Der Profi-Desktop könnte bis zu 768 GB Unified Memory unterstützen, doch Lieferprobleme und hohe Speicherpreise könnten die maximale Konfiguration beeinflussen.

Kommentar der Redaktion

Der M5 Ultra Mac Studio klingt nach einem typischen Apple-Produkt für eine sehr kleine, aber anspruchsvolle Zielgruppe. Für normale Nutzer sind 768 GB RAM kaum vorstellbar, für professionelle Studios, Entwicklerteams oder KI-Workflows kann so eine Speichermenge aber tatsächlich relevant sein.

Interessant ist, dass die reine Kernzahl offenbar nicht der große Sprung wird. Wenn die Angaben stimmen, bleibt die GPU-Ausstattung ähnlich wie beim M3 Ultra. Apple könnte den Unterschied also stärker über Speicher, Effizienz und Architekturverbesserungen verkaufen. Genau das passt zu der Entwicklung, dass moderne Profi-Workflows nicht nur Rechenleistung, sondern vor allem große, schnelle Speicherpools benötigen.

Der mögliche Preis bleibt jedoch der kritische Punkt. Ein Mac Studio jenseits von 10.000 US-Dollar wäre klar ein Spezialgerät. Für Apple ist das kein Problem, solange die Zielgruppe genau weiß, warum sie diese Leistung braucht. Für alle anderen dürfte ein Mac Studio mit kleinerer Ausstattung oder ein Mac mini Pro deutlich vernünftiger bleiben.

Quellen


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