iPhone-Akkus gehören zu den wichtigsten Verschleißteilen eines Smartphones. Mit zunehmendem Alter nimmt ihre Kapazität ab, weshalb viele Nutzer früher oder später einen Austausch vornehmen. iFixit hat nun ein neues Video veröffentlicht, das den kompletten Herstellungsprozess der Ersatzakkus zeigt – von der Fertigung der Batteriezellen bis zur abschließenden Qualitätskontrolle.
iFixit gewährt seltenen Blick in die Akku-Produktion
Im Mittelpunkt des Videos steht eine Produktionsstätte, die nach Angaben von iFixit jeden Monat fast 13 Millionen Akkuzellen fertigt. Die eigentliche Lithium-Ionen-Zelle besteht aus zahlreichen extrem dünnen Schichten, die mit sehr engen Fertigungstoleranzen verarbeitet werden. Bereits kleinste Abweichungen könnten sich später auf Leistung, Sicherheit oder Lebensdauer auswirken.
Nach der Zellfertigung folgt der Einbau des Battery Management Systems (BMS). Dieses überwacht unter anderem Ladezustand, Temperatur und Stromfluss und schützt den Akku vor Überladung, Tiefentladung sowie übermäßigen Strömen. Erst anschließend wird die Software aufgespielt, bevor die Akkus ihre Endmontage und Qualitätsprüfung durchlaufen.
Laut iFixit soll der Herstellungsprozess verdeutlichen, wie aufwendig moderne Smartphone-Akkus produziert werden und warum eine präzise Qualitätskontrolle für Sicherheit und Langlebigkeit entscheidend ist.
Jeder Akku wird einzeln überprüft
Vor der Auslieferung durchläuft jeder Akku mehrere automatische Testverfahren. Dabei werden unter anderem Innenwiderstand, maximale Kapazität, Temperaturverhalten sowie das Verhalten bei Überstrom gemessen. Erst wenn sämtliche Werte innerhalb der vorgesehenen Toleranzen liegen, erhält der Akku die Freigabe.
Im Video demonstriert iFixit außerdem, wie aus den gemessenen Daten der aktuelle Gesundheitszustand des Akkus berechnet wird. Beim gezeigten Exemplar lag dieser rechnerisch sogar bei 101 Prozent – ein Wert, der aufgrund von Fertigungstoleranzen bei fabrikneuen Akkus möglich ist.
Zum Abschluss werden die Klebestreifen angebracht, mit denen der Akku später im iPhone befestigt wird. Anschließend erfolgt ein Praxistest: Ein Mitarbeiter installiert den fertigen Akku direkt in ein iPhone und nimmt das Gerät erfolgreich in Betrieb.

Warum Akkus als Verschleißteile gelten
Smartphone-Akkus verlieren mit jeder Lade- und Entladephase einen kleinen Teil ihrer ursprünglichen Kapazität. Während frühe iPhone-Modelle noch Akkus mit rund 1.400 mAh verwendeten, verfügen aktuelle und kommende Geräte über deutlich größere Energiespeicher mit mehr als 5.000 mAh. Trotz dieser Entwicklung bleibt der Akku das Bauteil, das im Laufe der Nutzung am stärksten altert.
Aus diesem Grund bieten Unternehmen wie iFixit Ersatzakkus für zahlreiche iPhone-Modelle an. Das veröffentlichte Video soll Nutzern einen besseren Einblick geben, wie diese Komponenten entstehen und welche Qualitätsstandards sie vor dem Verkauf durchlaufen.
- Hersteller: iFixit
- Thema: Herstellung von iPhone-Ersatzakkus
- Produktion: Rund 13 Millionen Akkuzellen pro Monat (laut iFixit)
- Gezeigte Tests: Kapazität, Innenwiderstand, Temperatur und Überstrom
Fazit
Das neue Video liefert einen seltenen Einblick in die Produktion moderner iPhone-Akkus. Es zeigt nicht nur die komplexe Fertigung der Batteriezellen, sondern auch die umfangreichen Prüfverfahren, die jeder Akku vor dem Einsatz im Smartphone durchläuft. Für Nutzer, die ihr Gerät selbst reparieren oder sich für Smartphone-Technik interessieren, bietet die Dokumentation interessante Hintergrundinformationen.

Häufige Fragen
Was zeigt das neue iFixit-Video?
Das Video dokumentiert die Herstellung von iPhone-Ersatzakkus – von der Fertigung der Batteriezellen über die Integration des BMS bis zur abschließenden Qualitätskontrolle.
Welche Tests durchlaufen die Akkus?
Geprüft werden unter anderem Kapazität, Innenwiderstand, Temperaturverhalten sowie die Sicherheit bei Überstrom.
Warum verlieren iPhone-Akkus mit der Zeit an Leistung?
Lithium-Ionen-Akkus altern durch jeden Ladezyklus. Dadurch sinkt ihre maximale Kapazität und letztlich auch die Akkulaufzeit.
Wie viele Akkus werden laut iFixit produziert?
Nach Angaben von iFixit fertigt die gezeigte Produktionsstätte rund 13 Millionen Akkuzellen pro Monat.
Hervorgehobenes Snippet
iPhone-Akkus entstehen in einem mehrstufigen Fertigungsprozess. iFixit zeigt in einem neuen Video die Produktion der Batteriezellen, den Einbau des Battery Management Systems sowie umfangreiche Qualitätsprüfungen vor dem Einbau in ein iPhone.
Kommentar der Redaktion
Smartphone-Akkus gehören zu den technisch anspruchsvollsten Komponenten moderner Mobilgeräte. Das Video macht deutlich, wie präzise die Fertigung inzwischen abläuft und welche Bedeutung die Qualitätskontrolle für Sicherheit und Lebensdauer besitzt.
Gerade weil Akkus klassische Verschleißteile sind, dürfte der Blick hinter die Kulissen für viele Nutzer interessant sein. Die gezeigten Produktionsschritte verdeutlichen, warum hochwertige Ersatzakkus deutlich mehr sind als einfache Batterien.
Mit der Veröffentlichung liefert iFixit nicht nur Werbung für seine Ersatzteile, sondern vermittelt zugleich ein besseres Verständnis für die Technik, die in jedem iPhone steckt.
Quellen
- MacTechNews – Video: iFixit zeigt, wie Akkus für das iPhone hergestellt werden
- iFixit – Offizieller YouTube-Kanal







