Final Fantasy XIV auf Switch 2: Perfekter Port – mit einem großen Haken
Die Switch-2-Version von Final Fantasy XIV wirkt auf den ersten Blick wie der perfekte Port: Crossplay, alle Erweiterungen und Fortschritt über alle Plattformen hinweg.
Doch genau dieses perfekte Gesamtbild bricht an einer entscheidenden Stelle auseinander.
Der große Unterschied zum bisherigen Modell
Bisher war das System simpel:
- Ein Abo
- Zugriff auf allen Plattformen
Mit der Switch 2 gilt das nicht mehr.
👉 Du brauchst ein zusätzliches Abo – selbst dann, wenn du bereits zahlst.

Warum das für viele Spieler ein Problem ist
Gerade die Flexibilität war einer der größten Vorteile von Final Fantasy XIV.
Zwischen PC und Konsole wechseln? Kein Problem.
Jetzt wird genau diese Freiheit eingeschränkt.
👉 Crossplay bleibt – aber die Kosten steigen.
Für viele wirkt das wie ein klarer Rückschritt. Auf PC, PlayStation und Xbox gilt seit Jahren: ein Abo, alle Plattformen. Die Switch-2-Version ist die erste, die dieses Prinzip durchbricht.
Und genau das fühlt sich für viele Spieler schlicht unfair an.
Kleine Vorteile – aber kein echter Ausgleich
Square Enix versucht, die Entscheidung abzufedern:
- 50 % Rabatt für bestehende Spieler
- 1 Monat kostenlos
- kein Nintendo Switch Online nötig
Das hilft – aber löst das Kernproblem nicht.
👉 Du zahlst am Ende trotzdem mehr.
Technisch vielversprechend – aber offen
Produzent Naoki Yoshida zeigte eine flüssige Demo im Handheld-Modus.
Doch entscheidend wird sein:
- große Raids
- volle Städte
- langfristige Performance
Hier muss die Switch 2 erst beweisen, dass sie mithalten kann.
Für wen lohnt sich das?
Sinnvoll für:
- neue Spieler
- mobile Nutzer
- Switch-Fans
Problematisch für:
- bestehende Abonnenten
- Plattform-Wechsler
👉 Kurz gesagt: Neue Spieler gewinnen – Veteranen zahlen drauf.
Blick nach vorn
Mit der kommenden Erweiterung „Evercold“ plant Square Enix die Switch 2 langfristig ein.
Das zeigt: Diese Version ist kein Test – sie bleibt.
🔍 FAQ
Brauche ich auf der Switch 2 wirklich ein zweites Abo?
Ja. Selbst wenn du bereits auf PC, PlayStation oder Xbox ein aktives Abo hast, musst du für die Switch-2-Version separat zahlen. Genau das ist der größte Kritikpunkt.
Warum gibt es überhaupt ein separates Abo?
Offiziell wurde die Entscheidung nach Abstimmung mit Nintendo getroffen. In der Praxis wirkt es wie eine plattformspezifische Regelung – viele Spieler sehen darin eine zusätzliche Hürde statt einen Mehrwert.
Funktioniert Crossplay trotzdem?
Ja. Du kannst weiterhin mit Spielern auf PC, PlayStation und Xbox zusammen spielen. Dein Fortschritt bleibt ebenfalls erhalten – nur das Abo-Modell ist getrennt.
Muss ich Nintendo Switch Online abonnieren?
Nein. Für Final Fantasy XIV auf der Switch 2 brauchst du kein zusätzliches Nintendo-Online-Abo. Das ist einer der wenigen Pluspunkte.
Lohnt sich die Switch-2-Version für bestehende Spieler?
Eher nicht. Du zahlst mehr, bekommst aber kaum zusätzlichen Nutzen. Der einzige echte Vorteil ist die Möglichkeit, unterwegs zu spielen.
Für wen ist die Version sinnvoll?
Vor allem für Neueinsteiger. Du bekommst das komplette Spiel inklusive Erweiterungen und kannst direkt auf der Switch 2 starten – ohne bestehende Abo-Struktur.
Wie groß ist der finanzielle Unterschied wirklich?
Mit Rabatt und Gratis-Monat fällt der Einstieg günstiger aus. Langfristig zahlst du aber doppelt, wenn du mehrere Plattformen nutzt.
Kann sich das Abo-Modell noch ändern?
Möglich – aber unklar. Wenn der Druck aus der Community groß genug wird, könnte Square Enix reagieren. Aktuell gibt es dafür aber keine konkreten Hinweise.
Fazit
Die Switch-2-Version von Final Fantasy XIV ist technisch überzeugend – aber wirtschaftlich ein Rückschritt.
👉 Das zweite Abo widerspricht genau dem, was das Spiel bisher ausgemacht hat.
Wenn Square Enix daran festhält, wird dieser Port nicht wegen seiner Technik diskutiert – sondern wegen seiner Kosten. Das Problem ist nicht die Technik – sondern das Geschäftsmodell.







