Crossfire kehrt in einer überraschend neuen Form zurück. Publisher Team K1 und Entwickler That’s No Moon haben ein narratives, filmisch inszeniertes Action-Adventure für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC angekündigt. Auf dem PC soll das Spiel über Steam und den Epic Games Store erscheinen. Ein konkretes Veröffentlichungsdatum wurde bisher nicht genannt. Laut Gematsu steht diesmal keine klassische Multiplayer-Erfahrung im Mittelpunkt, sondern eine Singleplayer-Geschichte über zwei gegnerische Operator, die zum Überleben zusammenarbeiten müssen.
Was ist passiert?
That’s No Moon hat Crossfire als filmisches Singleplayer-Action-Adventure enthüllt.
Die Ankündigung ist vor allem deshalb spannend, weil Crossfire bisher in erster Linie als riesige Multiplayer-Shooter-Marke bekannt war. Die neue Version schlägt jedoch eine andere Richtung ein. Statt reiner Online-Gefechte verspricht That’s No Moon ein storygetriebenes, taktisches Action-Abenteuer mit starker Inszenierung, Deckungssystemen, Stealth-Ansätzen und einer cineastischen Erzählweise.
Auf der Steam-Seite wird das Spiel als Reise von Layla und Cross beschrieben. Layla ist eine Auftragskämpferin, die in den Atlasbergen eigentlich nur einen Aufklärungsvertrag erfüllen soll. Cross wiederum ist ein gegnerischer Operator, tödlich ausgebildet und eigentlich genau die Art Mensch, der Layla nicht vertrauen würde. Doch die Lage eskaliert schnell, und die beiden müssen eine fragile Allianz eingehen, um eine existenzielle Bedrohung zu überstehen.
Diese Grundidee klingt bewusst persönlicher als ein typisches Militärspiel. Crossfire will offenbar nicht nur Schusswechsel und Explosionen liefern, sondern die Beziehung zweier gegensätzlicher Figuren in den Mittelpunkt stellen. Genau das passt zu That’s No Moon, einem Studio, das von ehemaligen Entwicklern aus Teams wie Naughty Dog, Infinity Ward und Sony Santa Monica gegründet wurde.

Ein Bekannter Name in neuer Form
Crossfire soll die bekannte Shooter-Marke in ein hochwertiges Singleplayer-Erlebnis verwandeln.
Die Crossfire-Reihe ist vor allem in Asya sehr erfolgreich und gehört seit Jahren zu den größten Shooter-Marken der Welt. Laut GamesBeat spricht Smilegate davon, dass die Marke über fast zwei Jahrzehnte hinweg mehr als eine Milliarde Spieler erreicht habe. Mit dem neuen Projekt soll diese IP nun in Richtung Premium-Singleplayer weiterentwickelt werden.
- Spiel: Crossfire
- Publisher: Team K1
- Entwickler: That’s No Moon
- Genre: narratives, filmisches Action-Adventure
- Plattformen: PS5, Xbox Series X|S und PC
- PC-Stores: Steam und Epic Games Store
- Hauptfiguren: Layla und Cross
- Release: noch nicht angekündigt
That’s No Moon will Crossfire also nicht einfach fortsetzen, sondern neu interpretieren. PC Gamer beschreibt die Präsentation als überraschend stark und hebt hervor, dass das Projekt eher wie ein taktischer Singleplayer-Shooter mit großem Story-Fokus wirkt als wie ein Ableger eines klassischen Free-to-Play-Franchise.
Das ist eine interessante Wette. Der Name Crossfire bringt enorme Bekanntheit mit, aber auch bestimmte Erwartungen. Wer die Marke nur mit kompetitiven Multiplayer-Matches verbindet, könnte von der neuen Richtung überrascht sein. Gleichzeitig gibt That’s No Moon dem Franchise damit die Chance, ein Publikum zu erreichen, das auf lineare, hochwertige Action-Abenteuer mit klarer Story setzt.

Adaptive Cover als Zentrales Feature
Das auffälligste Gameplay-Feature ist ein dynamisches Deckungssystem namens Adaptive Cover.
Statt Spieler an klassische Deckungspunkte zu binden, soll Crossfire die Umgebung flexibler nutzbar machen. Team K1 beschreibt Adaptive Cover als System, bei dem Spieler ihre Umgebung beobachten, Deckung dynamisch halten, sich neu positionieren, flankieren und das Gelände als taktische Ressource nutzen. Das klingt nach einem Versuch, das bekannte Cover-Shooter-Prinzip moderner und beweglicher zu machen.
GamingTrend ordnet Crossfire als Third-Person-Tactical-Action-Adventure ein, das cinematic storytelling mit geerdeter Stealth-Action verbinden will. Wichtig ist dabei der Ton: Ein einziger Treffer soll gefährlich sein, und Spieler müssen ihre taktische Herangehensweise ständig anpassen. Das deutet weniger auf Power-Fantasy und mehr auf kontrollierte, angespannte Gefechte hin.
Gerade hier könnte sich That’s No Moons Erfahrung auszahlen. Viele Teammitglieder haben an großen, filmischen Actionspielen gearbeitet. Wenn das Studio es schafft, Performance Capture, Charakterdrama und taktisches Gameplay sauber zu verbinden, könnte Crossfire deutlich eigenständiger wirken, als der bekannte Name zunächst vermuten lässt.
Atlasgebirge statt Standard-Kriegsgebiet
Das Spiel führt Layla und Cross in die Atlas Mountains, die als harsche, aber schöne Kulisse beschrieben werden.
Die Wahl des Schauplatzes ist wichtig, weil Crossfire offenbar nicht einfach ein weiteres urbanes Militärszenario zeigen will. Die Atlasberge bieten Wüste, Felsen, offene Landschaften, enge Wege und natürliche Deckung. Das passt gut zu einem Spiel, das Traversal, Positionierung und Geländeausnutzung betonen möchte.
Die offizielle Beschreibung spricht von einer cinematischen Landschaft und einem genreprägenden Traversal-System. Spieler sollen die Welt um sich herum nutzen, um Bedrohungen zu überstehen. Das klingt danach, dass Bewegung nicht nur zwischen Kämpfen stattfindet, sondern Teil der Spannung wird. Ob Crossfire eher linear, halb-offen oder stark missionsbasiert aufgebaut ist, wurde bisher aber nicht detailliert erklärt.
Auf der offiziellen That’s No Moon-Webseite beschreibt sich das Studio als unabhängiges AAA-Team mit Fokus auf hochwertige Singleplayer-Erfahrungen. Crossfire ist damit auch ein wichtiger Beweis für die eigene Identität des Studios. Nach Jahren des Aufbaus muss That’s No Moon zeigen, dass es nicht nur große Namen im Team hat, sondern auch ein starkes erstes Spiel liefern kann.
Keine Vorkenntnisse zur Crossfire-Reihe Erforderlich
Obwohl das neue Spiel den Namen einer seit Jahren erfolgreichen Shooter-Marke trägt, müssen Spieler die früheren Crossfire-Titel nicht kennen. That’s No Moon erzählt eine eigenständige Geschichte mit neuen Figuren. Die bekannten Fraktionen und Konflikte des Crossfire-Universums dienen lediglich als Hintergrund für Laylas und Cross’ persönliche Reise.
Das ist besonders für Spieler außerhalb Asiens wichtig. Crossfire besitzt zwar weltweit eine enorme Reichweite, die Handlung und ihre Fraktionen sind im Westen jedoch deutlich weniger bekannt als andere große Shooter-Marken. Das neue Projekt soll deshalb wie ein unabhängiges Action-Adventure funktionieren und keine umfangreichen Kenntnisse über vorherige Spiele voraussetzen.
Layla und Delroy Cross stehen dabei auf gegnerischen Seiten. Ihre unfreiwillige Zusammenarbeit soll nicht nur die Handlung bestimmen, sondern sich auch im Gameplay bemerkbar machen. Beide Figuren müssen lernen, einander trotz unterschiedlicher Ziele und Überzeugungen zu vertrauen. Dadurch erhält der Titel eine persönlichere Ausrichtung als ein gewöhnlicher Militär-Shooter.
Schleichen soll auch während eines Gefechts möglich bleiben
Crossfire wird von den Entwicklern als Stealth-orientiertes Spiel beschrieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass eine entdeckte Layla automatisch bis zum Ende einer Begegnung in einem offenen Schusswechsel bleiben muss. Gegner sollen eigene Informationen darüber besitzen, wo sich Layla und Cross zuletzt befunden haben.
Während einige Feinde weiterhin auf Cross schießen, kann Layla ihre Position wechseln, die Sichtlinie unterbrechen und erneut unentdeckt vorgehen. Dadurch sollen selbst laufende Gefechte dynamisch zwischen Action und Schleichen wechseln. Spieler können Gegner umgehen, flankieren oder aus einer neuen Richtung mit lautlosen Angriffen überraschen.
Das Adaptive-Cover-System unterstützt diesen Ansatz. Layla nimmt abhängig von Gelände, Höhe und Blickrichtung automatisch eine passende Haltung ein. Dadurch können auch kleine Felsen, unregelmäßige Wände und natürliche Vertiefungen als Deckung dienen. Klassische Räume voller auffällig platzierter hüfthoher Kisten sollen dadurch weitgehend vermieden werden.
Begrenzte Ressourcen Erhöhen den Taktischen Druck
That’s No Moon möchte Crossfire nicht als Power-Fantasy inszenieren. Einzelne Treffer können bereits tödlich sein, während Munition, Panzerung und Heilungsmöglichkeiten nur begrenzt zur Verfügung stehen. Spieler sollen eine Situation deshalb beobachten und planen, bevor sie einen Kampf beginnen.
Das Spiel ist dennoch keine vollständige Militärsimulation. Die Entwickler wollen die taktische Tiefe realistischer Shooter mit der Zugänglichkeit eines filmisch inszenierten Action-Adventures verbinden. Die Third-Person-Perspektive hilft dabei, Gegnerpositionen, Deckungsmöglichkeiten und Bewegungswege besser einzuschätzen.
Crossfire soll außerdem als lineare, vollständig entwickelte Kampagne erscheinen. Multiplayer-Modi, Battle-Royale-Elemente, Extraction-Systeme oder dauerhafte Live-Service-Inhalte sind nicht vorgesehen. Ein genauer Umfang, eine ungefähre Spielzeit und ein Veröffentlichungsfenster wurden bisher allerdings nicht bekannt gegeben.
Häufige Fragen (FAQ)
Wann erscheint Crossfire von That’s No Moon?
Ein konkretes Erscheinungsdatum oder Veröffentlichungsjahr wurde bisher nicht genannt. Das Spiel befindet sich für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC in Entwicklung.
Ist das neue Crossfire ein Multiplayer-Spiel?
Nein. That’s No Moon entwickelt eine reine Singleplayer-Kampagne ohne Multiplayer-, Live-Service- oder Battle-Royale-Komponenten.
Muss man frühere Crossfire-Spiele kennen?
Nein. Das Spiel erzählt eine eigenständige Geschichte mit Layla und Delroy Cross. Kenntnisse über frühere Teile oder die Hintergrundgeschichte der Marke sind nicht erforderlich.
Wie funktioniert Adaptive Cover?
Das System passt Laylas Haltung automatisch an Form, Höhe und Position der verfügbaren Deckung an. Dadurch können natürliche und unregelmäßige Bestandteile der Umgebung taktisch genutzt werden.
Ist Crossfire ein Open-World-Spiel?
Nein. Nach den bisherigen Angaben handelt es sich um eine lineare und von den Entwicklern vollständig inszenierte Kampagne. Wie groß oder offen einzelne Abschnitte ausfallen, wurde noch nicht erklärt.







