Der Clicks Communicator gehört zu den ungewöhnlichsten Smartphones der kommenden Monate. Das kompakte Gerät kombiniert ein fast quadratisches 4-Zoll-Touchdisplay mit einer physischen Tastatur, die zusätzlich als Touchpad dienen soll. Damit erinnert das Konzept an klassische BlackBerry-Smartphones, setzt aber auf moderne Android-Funktionen und einige praktische Hardware-Details. In einem neuen Hands-on-Video zeigt der Hersteller nun erstmals ausführlicher, wie das Smartphone im Alltag bedient wird und welche Besonderheiten es mitbringt.
Was Ist Passiert?
Der Clicks Communicator kann bereits seit dem Frühjahr vorbestellt werden. Der Preis liegt laut Bericht bei 499 US-Dollar, die Auslieferung soll gegen Ende des Jahres beginnen. Nun hat Clicks ein erstes umfassenderes Hands-on-Video veröffentlicht, das mehrere Funktionen des kompakten Tastatur-Smartphones genauer zeigt.
Im Mittelpunkt steht vor allem das Bedienkonzept. Das Smartphone besitzt ein nahezu quadratisches Display und darunter eine vollständige physische Tastatur. Diese Tastatur ist nicht nur zum Tippen gedacht, sondern soll durch ihre berührungsempfindliche Oberfläche auch Touchpad-Funktionen ermöglichen. Einige dieser Funktionen wurden im aktuellen Video allerdings noch nicht vollständig demonstriert.
Der Hersteller will mit dem Gerät offenbar Nutzer ansprechen, die sich nach einem echten Tastatur-Smartphone sehnen, aber nicht komplett auf moderne Android-Funktionen verzichten möchten. Gerade in einer Zeit, in der fast alle Smartphones gleich aussehen, fällt der Clicks Communicator dadurch deutlich auf.
Clicks Communicator setzt auf Android mit Listenansicht
Das neue Video zeigt auch die angepasste Android-Oberfläche des Clicks Communicator. Lieblings-Apps und Widgets werden in einer Listenansicht dargestellt. Unter den Favoriten erscheinen alle Apps alphabetisch sortiert. Das passt gut zum kompakten Displayformat, weil lange App-Raster auf einem fast quadratischen Bildschirm schnell unübersichtlich wirken könnten.
Clicks legt außerdem großen Wert auf Kommunikation. Das Smartphone verfügt über drei Mikrofone, hochwertige Stereo-Lautsprecher und einen klassischen 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Der Hersteller betont, dass gute Gesprächsqualität auch im Freisprechmodus wichtig sei. Damit richtet sich das Gerät nicht nur an Nostalgiker, sondern auch an Nutzer, die viel telefonieren oder Nachrichten schreiben.
Ein weiteres praktisches Detail ist der modulare Zugang zur Rückseite. Im Video ist zu sehen, dass die Rückabdeckung ohne Werkzeug entfernt werden kann. Dadurch lassen sich SIM-Karte und microSD-Karte einsetzen. Außerdem soll auch der Akku austauschbar sein, was bei modernen Smartphones inzwischen eher selten geworden ist.

- Preis: 499 US-Dollar laut Vorbestellung
- Display: fast quadratischer 4-Zoll-Touchscreen
- Tastatur: physische Tasten mit Touchpad-Funktion
- Audio: drei Mikrofone, Stereo-Lautsprecher und Kopfhöreranschluss
- Akku: soll austauschbar sein
Tastatur mit Fingerabdrucksensor und versteckten Funktionen
Die Tastatur des Clicks Communicator bietet mehrere Zusatzfunktionen. Im Hands-on-Video wird unter anderem der Fingerabdrucksensor gezeigt, der in die Leertaste integriert ist. Das ist eine platzsparende Lösung und passt zum Konzept eines kompakten Geräts, bei dem jede Fläche möglichst sinnvoll genutzt werden muss.
Weitere Funktionen sollen in späteren Videos folgen. Dazu gehören eine Shortcut-Taste und die Touchpad-Bedienung über die berührungsempfindliche Tastaturfläche. Gerade diese Touchpad-Funktion könnte entscheidend sein, weil sie die Bedienung des kleinen Displays erleichtern dürfte. Nutzer könnten dann etwa scrollen oder den Cursor bewegen, ohne ständig den Bildschirm zu verdecken.
Clicks bestätigt außerdem, dass die Entwicklung derzeit im Zeitplan liegt. Die Auslieferung soll im vierten Quartal beginnen. Neben dem kompakten Design hebt der Hersteller Unterstützung für magnetische Qi2-Ladegeräte, eine 50-MP-Hauptkamera und eine 24-MP-Selfiekamera hervor. Zum verbauten Prozessor wurden bisher jedoch keine Details genannt.

Fazit
Der Clicks Communicator ist kein typisches Mainstream-Smartphone, sondern ein mutiges Nischenprodukt für Nutzer, die physische Tasten, kompaktes Design und moderne Android-Funktionen verbinden möchten. Das Hands-on-Video zeigt ein interessantes Konzept mit cleveren Details wie austauschbarem Akku, microSD-Unterstützung und Tastatur-Fingerabdrucksensor. Offen bleibt jedoch, wie leistungsfähig der Prozessor ist und wie gut die Touchpad-Tastatur im Alltag wirklich funktioniert.
Häufige Fragen
Was ist der Clicks Communicator?
Der Clicks Communicator ist ein kompaktes Android-Smartphone mit fast quadratischem 4-Zoll-Display und physischer Tastatur.
Wie viel kostet der Clicks Communicator?
Der Preis liegt laut Bericht bei 499 US-Dollar. Das Gerät kann bereits vorbestellt werden.
Welche Besonderheit hat die Tastatur?
Die Tastatur dient nicht nur zum Tippen, sondern soll auch als Touchpad funktionieren. Zudem ist ein Fingerabdrucksensor in die Leertaste integriert.
Wann soll der Clicks Communicator ausgeliefert werden?
Die Auslieferung wird laut Hersteller für das vierte Quartal erwartet.
Hervorgehobenes Snippet
Der Clicks Communicator ist ein kompaktes Android-Smartphone mit 4-Zoll-Display, physischer Tastatur, Touchpad-Funktion, austauschbarem Akku und Qi2-Unterstützung.
Kommentar der Redaktion
Der Clicks Communicator ist herrlich anders. In einem Markt voller großer Glasflächen wirkt ein kompaktes Smartphone mit echter Tastatur fast schon rebellisch. Genau deshalb dürfte es eine kleine, aber sehr interessierte Zielgruppe finden.
Besonders spannend ist die Idee, die Tastatur gleichzeitig als Touchpad zu nutzen. Wenn Clicks diese Funktion sauber umsetzt, könnte das kleine Display viel angenehmer bedienbar werden. Wenn nicht, bleibt das Konzept eher nostalgisch als wirklich praktisch.
Der offene Punkt ist klar der Prozessor. Design, Tastatur und austauschbarer Akku machen neugierig, aber die Alltagstauglichkeit hängt stark von Leistung, Software-Optimierung und Akkulaufzeit ab. Clicks hat ein spannendes Gerät gezeigt, muss jetzt aber beweisen, dass es mehr ist als ein hübscher BlackBerry-Traum für 2026.







