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CircuitMess Makerphone 2: Modulares DIY-Handy mit LTE

CircuitMess Makerphone 2.0 startet als modulares DIY-Handy mit 4G LTE, Kamera, Infrarot, Sensor-Modulen und 99-Dollar-Frühbucherpreis.

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CircuitMess Makerphone 2: Modulares DIY-Handy mit LTE

Auf einen Blick

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CircuitMess hat mit dem CircuitMess Makerphone 2.0 ein neues modulares DIY-Handy vorgestellt, das Nutzer selbst zusammenbauen und erweitern können. Laut Notebookcheck soll das Gerät trotz Bastelansatz auch für Einsteiger geeignet sein, da keine Lötarbeiten nötig sind. Auf der offiziellen CircuitMess-Produktseite wird das Makerphone 2.0 als vollständig funktionsfähiges 4G-Mobiltelefon mit austauschbaren Erweiterungsmodulen beschrieben.

Was ist passiert?

CircuitMess bringt mit dem Makerphone 2.0 ein neues DIY-Telefon, das Techniklernen und echte Telefonfunktionen verbinden soll.

Das Makerphone 2.0 richtet sich nicht an Nutzer, die einfach nur ein möglichst günstiges Android-Smartphone suchen. Stattdessen steht der Bau- und Lernaspekt im Mittelpunkt. Käufer sollen verstehen, wie ein Mobiltelefon aufgebaut ist, wie Module funktionieren und wie sich eigene Ideen über Software und Hardware umsetzen lassen.

Der Hersteller beschreibt das Gerät als eine Art Plattform. Das Telefon kann mit verschiedenen Modulen erweitert werden, darunter Kamera, Infrarot, Lautsprecher, LED-Licht, Umweltmessung und ein DIY-Perfboard für eigene Sensoren. Dadurch ist das Makerphone 2.0 eher ein Lern- und Experimentiergerät als ein klassisches Massenmarkt-Smartphone.

Gleichzeitig soll es aber nicht nur ein Spielzeug sein. CircuitMess betont, dass das Gerät 4G LTE unterstützt und reguläre Telefonanrufe ermöglichen soll. Damit kann das Makerphone 2.0 grundsätzlich als echtes Mobiltelefon genutzt werden, auch wenn sein Bedienkonzept und Funktionsumfang deutlich anders ausfallen als bei Android- oder iOS-Geräten.

CircuitMess Makerphone 2: Modulares DIY-Handy mit LTE

Details

Das Makerphone 2.0 setzt auf einfache Montage, modulare Erweiterungen und 4G-Konnektivität.

Einer der wichtigsten Punkte ist der Verzicht auf Lötarbeiten. Während viele DIY-Elektronikprojekte für Einsteiger schnell einschüchternd wirken können, soll das Makerphone 2.0 laut CircuitMess ohne Löten zusammengebaut werden. Das senkt die Einstiegshürde deutlich und macht das Projekt auch für Nutzer interessant, die zwar neugierig auf Elektronik sind, aber keine Werkstatt-Erfahrung mitbringen.

Im Vergleich zum ersten Makerphone nennt CircuitMess mehrere Verbesserungen. Dazu gehören ein aktualisierter Prozessor, mehr Arbeitsspeicher, ein eigenes modulares Slot-System und ein deutlich fertiger wirkendes Gehäusedesign. Auf der Kickstarter-Seite wird das Gerät ausdrücklich als Plattform beschrieben, deren Funktionen sich über Erweiterungsmodule verändern lassen.

  • Produkt: CircuitMess Makerphone 2.0
  • Typ: modulares DIY-Mobiltelefon
  • Mobilfunk: 4G LTE mit Telefonie-Unterstützung
  • Montage: kein Löten erforderlich
  • Module: Kamera, Infrarot, 2-Watt-Lautsprecher, LED-Modul, Umweltmodul und DIY-Perfboard
  • Programmierung: MicroPython und Arduino/C++
  • Kampagne: Kickstarter-Start im Q2 2026 geplant
  • Super-Early-Bird-Preis: 99 US-Dollar nach 1-Dollar-Reservierung

Der modulare Ansatz ist der Kern des Geräts. Das Infrarotmodul kann beispielsweise zur Steuerung älterer Fernseher oder Klimaanlagen genutzt werden. Das Kameramodul soll einfache Retro-Fotos ermöglichen, während das Umweltmodul Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen kann. Wer eigene Experimente bauen möchte, kann das Perfboard-Modul verwenden.

Warum das Makerphone 2.0 kein normales Smartphone ist

Das Gerät bietet Telefonfunktionen, verfolgt aber ein anderes Ziel als klassische Android-Smartphones.

Notebookcheck weist darauf hin, dass das Makerphone 2.0 offenbar nicht auf einem typischen Qualcomm- oder MediaTek-SoC basiert. Auch ein normales Smartphone-Betriebssystem wie Android soll nicht genutzt werden. Das ist wichtig, weil Nutzer dadurch nicht dieselbe App-Auswahl erwarten sollten wie bei einem günstigen Android-Gerät.

Stattdessen steht ein offenerer, experimenteller Ansatz im Vordergrund. Nutzer können eigene Apps, Spiele und Oberflächen programmieren. CircuitMess nennt dafür MicroPython und Arduino/C++. Damit richtet sich das Makerphone 2.0 besonders an Schüler, Maker, Eltern, Technikfans und alle, die ein Gerät nicht nur benutzen, sondern verstehen wollen.

Gerade diese Einschränkung kann gleichzeitig eine Stärke sein. Wer ein vollwertiges Alltags-Smartphone mit WhatsApp, Banking-App, App Store und Social Media erwartet, dürfte hier falsch sein. Wer dagegen ein Telefon bauen, umbauen und programmieren möchte, bekommt ein deutlich passenderes Konzept.

CircuitMess Makerphone 2: Modulares DIY-Handy mit LTE

Module als Lernwerkzeug

Die austauschbaren Module machen das Makerphone 2.0 besonders interessant für Bildung und STEM-Projekte. Statt Elektronik nur theoretisch zu erklären, zeigt das Gerät sehr konkret, wie Sensoren, Lautsprecher, Kamera, Mobilfunk und Eingabeflächen zusammenarbeiten.

Das Konzept erinnert eher an einen modernen Baukasten als an ein normales Smartphone. Nutzer können mit einem funktionsfähigen Grundgerät starten und anschließend experimentieren. Dadurch eignet sich das Makerphone 2.0 auch für Workshops, Schulen oder Familien, die Technik praktisch vermitteln möchten.

Preis und Verfügbarkeit

Der Kickstarter-Start ist für das zweite Quartal 2026 geplant.

Die Crowdfunding-Kampagne soll laut CircuitMess im Q2 2026 starten. Da dieses Quartal Ende Juni endet, dürfte die Kampagne entsprechend in diesem Zeitraum live gehen. Interessierte Nutzer können sich derzeit mit 1 US-Dollar einen Super-Early-Bird-Preis von 99 US-Dollar sichern.

Der reguläre angegebene Preis liegt laut CircuitMess bei 169 US-Dollar. Damit ist das Gerät für ein modulares DIY-Projekt vergleichsweise günstig positioniert. Der Preis ist aber im Kontext zu sehen: Das Makerphone 2.0 konkurriert nicht direkt mit günstigen Android-Handys, sondern mit Lernkits, Maker-Geräten und programmierbarer Hardware.

CircuitMess verweist außerdem auf seine Erfahrung mit früheren Projekten. Das Unternehmen nennt über 100.000 verkaufte STEM-Kits, fünf ausgelieferte Kickstarter-Projekte und mehr als 2,2 Millionen US-Dollar an Kickstarter-Finanzierung. Das stärkt die Glaubwürdigkeit, auch wenn bei Crowdfunding-Projekten grundsätzlich immer ein gewisses Risiko bleibt.

Auswirkungen

Das Makerphone 2.0 könnte eine spannende Nische zwischen Lerncomputer, Dumbphone und Bastelprojekt besetzen.

Der Markt für Smartphones ist weitgehend ausgereift. Die meisten Geräte unterscheiden sich über Kamera, Display, Akku und Software-Support. Das Makerphone 2.0 geht bewusst in eine andere Richtung und fragt nicht nur, was ein Telefon kann, sondern wie Nutzer lernen können, ein Telefon zu verstehen.

Für Eltern könnte das Gerät interessant sein, wenn Kinder ein erstes Telefon bekommen sollen, das nicht sofort zu einem vollwertigen Social-Media-Smartphone wird. Für Maker und Technikfans ist dagegen die Erweiterbarkeit der spannendste Punkt. Das Gerät kann als mobiles Experimentierfeld für Sensoren, Fernbedienung, kleine Apps oder einfache Kommunikationsprojekte dienen.

Gleichzeitig bleibt die Zielgruppe klar begrenzt. Wer ein zuverlässiges Haupt-Smartphone für den Alltag sucht, wird wahrscheinlich eher zu einem klassischen Gerät greifen. Das Makerphone 2.0 lebt von seinem Bastel- und Lernwert. Genau darin liegt aber auch sein besonderer Reiz.

CircuitMess Makerphone 2: Modulares DIY-Handy mit LTE

Der Kickstarter-Start wurde auf August 2026 verschoben

Der ursprünglich für das zweite Quartal 2026 angekündigte Kampagnenstart konnte nicht eingehalten werden. CircuitMess nennt auf der aktuellen Produktseite nun August 2026 als neuen Zeitraum für den Start der Kickstarter-Kampagne. Ein konkreter Tag wurde bislang nicht mitgeteilt.

Interessenten können weiterhin einen US-Dollar bezahlen, um sich einen Platz auf der VIP-Liste zu sichern. Laut Hersteller erhalten registrierte Unterstützer dadurch Zugriff auf den Super-Early-Bird-Preis von 99 US-Dollar. Der später vorgesehene reguläre Verkaufspreis wird mit 169 US-Dollar angegeben.

Die Reservierung ist allerdings noch keine gewöhnliche Bestellung des fertigen Produkts. Das eigentliche Unterstützerpaket muss nach dem Start der Kampagne ausgewählt und bezahlt werden. Versandkosten, Steuern, regionale Liefermöglichkeiten und der geplante Auslieferungszeitraum dürften erst auf der vollständigen Kickstarter-Seite genauer erklärt werden.

Der Makerband soll das modulare System erweitern

Neben dem Telefon bereitet CircuitMess ein weiteres programmierbares Gerät namens Makerband vor. Das Armband soll sich über Bluetooth mit dem Makerphone 2.0 verbinden und während der Crowdfunding-Kampagne als zusätzliches Zubehör angeboten werden.

Nutzer sollen eigene Zifferblätter programmieren, kleine Spiele entwickeln und Benachrichtigungen vom Telefon synchronisieren können. Damit verfolgt CircuitMess beim Makerband denselben Lernansatz wie beim Telefon: Die Oberfläche und bestimmte Funktionen sollen nicht nur genutzt, sondern auch selbst verändert werden können.

Ob das Makerband einzeln angeboten wird, wie viel es kostet und welche Sensoren integriert sind, ist noch nicht bekannt. Auch die Akkulaufzeit und die genaue Bluetooth-Kompatibilität wurden bislang nicht genannt. Das Zubehör zeigt aber, dass CircuitMess langfristig ein kleines modulares Geräteökosystem aufbauen möchte.

Mobilfunkunterstützung muss vor der Bestellung geprüft werden

CircuitMess beschreibt das Makerphone 2.0 als vollständig funktionsfähiges 4G-Mobiltelefon. Damit sollen klassische Anrufe und mobile Kommunikation möglich sein. Welche LTE-Frequenzbänder, SIM-Formate und Mobilfunkanbieter unterstützt werden, geht aus der bisherigen Produktbeschreibung jedoch noch nicht hervor.

Diese Angaben sind für internationale Käufer besonders wichtig. Ein Gerät kann grundsätzlich LTE unterstützen, aber dennoch nicht mit allen europäischen, amerikanischen oder asiatischen Frequenzbändern kompatibel sein. Auch Funktionen wie VoLTE müssen vom Telefon, der Firmware und dem jeweiligen Mobilfunkanbieter unterstützt werden.

Vor einer Unterstützung der Kickstarter-Kampagne sollten Käufer daher prüfen, ob CircuitMess eine vollständige Liste der Frequenzbänder und zertifizierten Regionen veröffentlicht. Ohne diese Informationen lässt sich noch nicht sicher sagen, ob Telefonie und mobile Daten in Deutschland oder anderen europäischen Ländern uneingeschränkt funktionieren werden.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann startet die Kickstarter-Kampagne des Makerphone 2.0?

CircuitMess nennt inzwischen August 2026 als Startzeitraum. Ein genauer Tag wurde bisher nicht angekündigt.

Wie viel kostet das Makerphone 2.0?

Reservierte Unterstützer sollen das Gerät während der Kampagne für 99 US-Dollar erhalten können. Als späterer regulärer Preis werden 169 US-Dollar genannt. Versand, Steuern und mögliche Zusatzmodule können den Gesamtpreis erhöhen.

Wann wird das Makerphone 2.0 ausgeliefert?

Einen konkreten Produktions- oder Lieferzeitraum hat CircuitMess bislang nicht veröffentlicht. Diese Angaben dürften mit dem vollständigen Start der Kickstarter-Kampagne folgen.

Läuft Android auf dem Makerphone 2.0?

Nein. Das Gerät ist nicht als gewöhnliches Android-Smartphone konzipiert. Nutzer können eigene Anwendungen, Spiele, Menüs und Oberflächen mit MicroPython oder Arduino/C++ entwickeln.

Funktioniert das Makerphone 2.0 in Deutschland?

Das ist noch nicht abschließend bestätigt. Vor einer Bestellung müssen die unterstützten LTE-Frequenzbänder, VoLTE-Kompatibilität und regionalen Zertifizierungen geprüft werden.

Quellen

Redaktionsmeinung

Das Makerphone 2.0 ist vor allem als Lernplattform spannend und nicht als günstiger Ersatz für ein modernes Android-Smartphone. Der Verzicht auf Lötarbeiten, die programmierbare Software und die austauschbaren Module machen das Konzept deutlich zugänglicher als viele klassische Elektronikbausätze. Vor einer Unterstützung sollten Käufer jedoch den endgültigen Lieferzeitraum, die enthaltenen Module und die Mobilfunkkompatibilität ihrer Region prüfen.

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