Die angekündigten PlayStation 5-Versionen der Klassiker Call of Duty: Black Ops und Black Ops 2 sorgen für Diskussionen. Statt günstiger Ports oder Remaster könnten die Titel zusammen bis zu 80 Dollar kosten – ein Preis, der bei vielen Fans für erheblichen Unmut sorgt.
Was Ist Passiert?
Treyarch und Activision haben die Portierung der beiden beliebten Shooter auf die PS5 offiziell bestätigt. Während ein genauer Preis zunächst nicht kommuniziert wurde, deuten aktuelle Einträge im Xbox Store darauf hin, dass die beiden Spiele zusammen rund 80 US-Dollar kosten könnten. Separate DLC-Pakete kommen zusätzlich hinzu. Viele Fans hatten auf günstigere Nostalgie-Angebote gehofft.
Preisgestaltung und Inhaltsumfang
Einzelpreise liegen offenbar bei etwa 40 Dollar pro Titel. Viele ehemalige Season-Pass-Inhalte sollen separat verkauft werden, ein neuer Season Pass könnte rund 30 Dollar kosten. Kosmetische Items bleiben größtenteils kostenlos. Für Vollständigkeit könnten Sammler jedoch deutlich mehr als 100 Dollar ausgeben müssen.
Es handelt sich nicht um vollwertige Remaster. Grafik- und Technik-Upgrades sind begrenzt. Die Spiele aus 2010 und 2012 erhalten primär eine Anpassung an die moderne Hardware, ohne umfangreiche optische Überarbeitungen. Viele Spieler fragen sich daher, ob der Preis den gebotenen Mehrwert rechtfertigt.
Technische Herausforderungen der Portierung
Die ursprüngliche PS3-Architektur mit dem Cell-Prozessor macht die Portierung auf moderne Konsolen kompliziert. Auf PC und Xbox sind die Titel bereits länger verfügbar. PlayStation-Spieler mussten bisher auf Emulation oder alte Hardware zurückgreifen. Ob Treyarch neue dedizierte Server für den Multiplayer einrichtet, bleibt offen.
Cheater-Probleme in den Originalversionen sind ein bekanntes Thema. Viele hoffen auf verbesserte Anti-Cheat-Maßnahmen in den PS5-Ports. Zudem fehlen bisher Aussagen zu möglichen 120 Hz-Unterstützung oder weiteren technischen Verbesserungen, die den Port lohnenswert machen würden.
Historischer Kontext und Erwartungen
Black Ops und Black Ops 2 gelten bis heute als Meilensteine der Serie. Besonders der Zombies-Modus und die ikonischen Multiplayer-Karten haben eine große Fangemeinde. Viele Spieler hatten auf vollwertige Remaster mit modernisierter Grafik, verbesserter Steuerung und Cross-Play-Funktionen gehofft. Stattdessen scheint es sich um relativ einfache Ports zu handeln.
Activision hat in der Vergangenheit mit älteren Titeln unterschiedliche Strategien verfolgt. Während einige Spiele stark reduziert wurden, bleiben Klassiker wie diese oft zu höheren Preisen im Angebot. Die aktuelle Preisgestaltung passt in eine breitere Branchentrend, bei dem auch ältere Inhalte teurer vermarktet werden.
- Black Ops (2010) und Black Ops 2 (2012)
- PS5-Ports ohne umfangreiche Remaster-Features
- Gesamtpreis: bis zu 80 Dollar
- DLCs und Season Pass separat
- Kein Cross-Play bestätigt

Community-Reaktion
Die Preisvorstellungen stoßen auf breite Kritik. Viele Fans sehen den Preis für fast 15 Jahre alte Spiele als zu hoch an. Die Erwartung eines günstigen Nostalgie-Bundles wurde enttäuscht. Activision hat in der Vergangenheit selten ältere Call of Duty-Titel stark reduziert. In Foren und Social Media wird der Schritt als „geldgierig“ kritisiert.
Fazit
Die PS5-Ports sind für Nostalgie-Fans eine gute Nachricht, der hohe Preis ohne nennenswerte Upgrades jedoch problematisch. Activision sollte die Kritik ernst nehmen und attraktivere Angebote schaffen, um die Community nicht zu verlieren. Ein Bundle mit allen Inhalten zu einem fairen Preis wäre hier die bessere Lösung gewesen.
Häufige Fragen
Sind es echte Remaster?
Nein, es handelt sich um reine Ports mit begrenzten technischen Anpassungen.
Wie teuer werden die Spiele?
Bis zu 80 Dollar für beide Titel zusammen, plus DLCs.
Gibt es neue Server?
Dazu gibt es noch keine offizielle Bestätigung.
Erscheinen die Spiele auch auf anderen Plattformen?
Auf PC und Xbox sind sie bereits länger verfügbar.
Hervorgehobenes Snippet
Call of Duty Black Ops und Black Ops 2 PS5 Ports könnten zusammen 80 Dollar kosten. Fans kritisieren den Preis für alte Spiele ohne Remaster.
Kommentar der Redaktion
Activision testet mit diesen Ports erneut die Loyalität der Community. Nostalgie ist wertvoll, doch bei Preisen auf aktuellem Niveau ohne echte Modernisierung stößt man schnell an Grenzen.
Eine faire Bundle-Lösung mit allen Inhalten wäre hier angemessener gewesen. Die Strategie, alte Titel teuer zu verkaufen, birgt langfristig das Risiko, Fans zu verprellen.
Wir hoffen, dass Activision auf die Kritik reagiert und den Preis oder den Inhaltsumfang noch anpasst.







