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Asus Pad: Neues Android-Tablet Mit Tandem-OLED Vorgestellt

Asus Pad wurde mit 12,2-Zoll-Tandem-OLED, 144 Hz, Dimensity 8300, 9.000-mAh-Akku und Android 16 vorgestellt.

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Asus Pad: Neues Android-Tablet Mit Tandem-OLED Vorgestellt

Auf einen Blick

  • Asus Pad wurde mit 12,2-Zoll-Tandem-OLED, 144 Hz, Dimensity 8300, 9.
  • 000-mAh-Akku und Android 16 vorgestellt.

Asus hat auf der Computex 2026 ein neues Android-Tablet vorgestellt. Das Gerät hört schlicht auf den Namen Asus Pad und setzt auf ein großes 12,2-Zoll-Tandem-OLED-Display, einen MediaTek-Dimensity-Prozessor und einen 9.000-mAh-Akku. Laut Notebookcheck handelt es sich um ein schlankes Tablet mit Magnesiumgehäuse, Glasfaser-Rückseite und Android 16. Preis und Verfügbarkeit hat Asus bislang noch nicht genannt.

Was ist passiert?

Asus kehrt mit dem Asus Pad stärker in den Android-Tablet-Markt zurück und setzt direkt auf ein hochwertiges OLED-Panel.

Das neue Asus Pad wurde im Rahmen der Computex 2026 gezeigt und trägt die Modellnummer T3201. Optisch wirkt das Tablet sehr schlicht: Auf der Rückseite sitzt ein quadratisches Kameramodul, die bisher gezeigte Farbvariante ist Weiß, und das Gehäuse kombiniert ein Magnesium-Chassis mit einer Glasfaser-Rückseite. Mit 6,5 Millimetern Dicke und einem Gewicht von 523 Gramm positioniert sich das Gerät klar in der schlankeren Tablet-Klasse.

Auf der offiziellen ASUS-Pressemitteilung beschreibt der Hersteller das Tablet als Gerät für Unterhaltung, Produktivität und flexible Alltagsnutzung. Besonders stark hebt Asus das Display hervor. Der Hersteller spricht von einem 12,2-Zoll-Panel mit 2,8K-Auflösung, 144 Hz und Dual-Layer-OLED-Technik. Damit zielt das Asus Pad sichtbar auf Nutzer, die ein hochwertiges Android-Tablet für Streaming, Lesen, Notizen, leichtes Arbeiten und Gaming suchen.

Interessant ist auch der Zeitpunkt. Der Android-Tablet-Markt ist inzwischen wieder deutlich lebendiger geworden. Samsung, Lenovo, OnePlus, Xiaomi und Honor bieten verschiedene Modelle für unterschiedliche Preisklassen an. Asus war in diesem Bereich zuletzt weniger präsent, könnte mit dem Asus Pad aber wieder stärker wahrgenommen werden.

Asus Pad: Neues Android-Tablet Mit Tandem-OLED Vorgestellt

Display und Design im Detail

Das wichtigste Merkmal des Asus Pad ist das 12,2-Zoll-Tandem-OLED-Display mit 144 Hz.

Das Display bietet eine Auflösung von 2.800 × 1.840 Pixeln und ein Seitenverhältnis von 3:2. Damit eignet sich das Tablet nicht nur für Filme, sondern auch gut für Dokumente, Webseiten, Notizen und produktive Apps. Klassische 16:10-Tablets wirken beim Lesen oder Arbeiten oft etwas schmaler; 3:2 bietet mehr vertikale Fläche und fühlt sich näher an einem Arbeitsgerät an.

  • Modell: Asus Pad T3201
  • Display: 12,2 Zoll Dual-Layer / Tandem OLED
  • Auflösung: 2.800 × 1.840 Pixel
  • Seitenverhältnis: 3:2
  • Bildwiederholrate: 144 Hz
  • Helligkeit: 600 Nits typisch
  • Chip: MediaTek Dimensity 8300
  • Akku: 9.000 mAh
  • Laden: bis zu 45 Watt über USB-C
  • Software: Android 16

Die Tandem-OLED-Technik ist besonders spannend, weil sie mit zwei OLED-Schichten arbeitet. Diese Bauweise kann höhere Helligkeit, bessere Effizienz und potenziell längere Panel-Lebensdauer ermöglichen. Apple nutzt eine ähnliche Idee beim iPad Pro, wodurch solche Panels stärker mit Premium-Tablets verbunden werden. Dass Asus diese Technik nun in einem Android-Tablet einsetzt, macht das Asus Pad deutlich interessanter.

Die typische Helligkeit liegt laut bisherigen Angaben bei 600 Nits. Das ist für Innenräume, Medienkonsum und normale Tablet-Nutzung stark. Ob das Panel auch bei HDR-Inhalten besonders hohe Spitzenhelligkeit erreicht, wurde bislang nicht genauer erklärt. Auch Angaben zu Stiftunterstützung, Tastaturzubehör oder Display-Schutzglas fehlen noch.

Leistung, Akku und Speicher

Im Inneren arbeitet ein MediaTek Dimensity 8300, der das Tablet in die gehobene Mittelklasse bringt.

Der Dimensity 8300 ist kein absoluter Flaggschiff-Chip, aber für ein Android-Tablet dieser Klasse sehr ordentlich. Er wurde bereits in leistungsfähigen Mittelklasse-Geräten eingesetzt und bietet genug Reserven für Multitasking, Medienbearbeitung, Spiele und produktive Apps. Asus kombiniert den Chip mit bis zu 8 GB LPDDR5X-RAM und bis zu 256 GB UFS-3.1-Speicher.

Ein praktischer Punkt ist die microSD-Erweiterung. Laut den bisherigen Informationen unterstützt das Asus Pad Speicherkarten mit bis zu 1 TB. Das ist in dieser Geräteklasse ein echter Vorteil, weil viele Premium-Tablets inzwischen vollständig auf Speichererweiterung verzichten. Wer viele Videos, Dokumente, Comics, Spiele oder Offline-Medien speichern möchte, bekommt dadurch mehr Flexibilität.

Der Akku fällt mit 9.000 mAh solide aus. Geladen wird mit bis zu 45 Watt über einen USB-3.2-Gen-1-Type-C-Anschluss. Das klingt für ein großes OLED-Tablet alltagstauglich, auch wenn die tatsächliche Laufzeit stark vom Display, der Bildwiederholrate und der Nutzung abhängen wird. Ein 144-Hz-OLED-Panel kann viel Energie ziehen, wenn es dauerhaft mit hoher Helligkeit betrieben wird.

Kameras, Verbindung und Software

Das Asus Pad bringt solide Basisfunktionen, bleibt bei Kameras aber eher zweckmäßig.

Auf der Rückseite sitzt eine 13-MP-Kamera, vorne eine 5-MP-Selfie-Kamera. Für ein Tablet ist das erwartbar. Die Rückkamera dürfte für Dokumente, schnelle Schnappschüsse und gelegentliche Scans reichen. Die Frontkamera ist wichtiger für Videocalls, Online-Unterricht oder Meetings. Ob Asus hier besondere KI-Funktionen für Bildausschnitt, Hintergrund oder Geräuschunterdrückung anbietet, wurde noch nicht genauer kommuniziert.

Bei der Konnektivität nennt Asus Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3. Damit ist das Tablet gut für moderne Heimnetzwerke vorbereitet. Eine Mobilfunkvariante wurde in den bisherigen Berichten nicht erwähnt. Auch NFC, GPS oder spezielle Desktop-Modi sind bislang nicht näher beschrieben.

Softwareseitig läuft das Asus Pad mit Android 16. Das ist ein Pluspunkt, weil Käufer direkt mit einer aktuellen Android-Version starten würden. Offen bleibt allerdings, wie lange Asus Sicherheitsupdates und große Android-Versionen bereitstellen will. Gerade bei Tablets ist Update-Support ein wichtiger Faktor, weil viele Nutzer solche Geräte deutlich länger behalten als Smartphones.

Asus Pad: Neues Android-Tablet Mit Tandem-OLED Vorgestellt

Einordnung

Das Asus Pad könnte eine interessante Alternative zu teuren Premium-Tablets werden, wenn der Preis stimmt.

Der Android-Tablet-Markt hat sich in den vergangenen Jahren spürbar verbessert. Es gibt günstige Einsteigergeräte, starke Mittelklassemodelle und sehr teure Premium-Tablets mit OLED, Stift und Tastaturzubehör. Das Asus Pad scheint genau zwischen gehobener Mittelklasse und Premium-Segment zu landen. Das Display wirkt klar hochwertig, der Chip ist stark genug, aber nicht maximal teuer.

Damit hängt sehr viel am Preis. Wenn Asus das Gerät deutlich unter den großen Premium-Konkurrenten positioniert, könnte das Asus Pad für viele Nutzer attraktiv werden. Ein großes Tandem-OLED-Display mit 144 Hz, microSD-Erweiterung und 9.000-mAh-Akku wäre dann ein starkes Paket. Wird der Preis dagegen zu hoch angesetzt, muss Asus stärker mit Software-Support, Zubehör und Verarbeitung überzeugen.

Auch das Ökosystem bleibt wichtig. Tablets leben nicht nur von Hardware. Tastatur, Stift, Hüllen, Multitasking-Funktionen und Update-Versprechen entscheiden oft darüber, ob ein Gerät wirklich als Laptop-Ersatz taugt oder eher ein sehr gutes Mediengerät bleibt.

Erste Preise und ein konkreter Verkaufsstart stehen Fest

Zum Zeitpunkt der Vorstellung hatte Asus noch keine Angaben zu Preis und Verfügbarkeit gemacht. Inzwischen wurde das Tablet jedoch für den indischen Markt angekündigt. Der Verkauf soll dort am 6. August 2026 über den Asus-Onlineshop, ausgewählte Elektronikhändler und weitere Vertriebspartner beginnen.

Die Variante mit 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB internem Speicher kostet 45.990 indische Rupien. Für das Modell mit ebenfalls 8 GB RAM und 256 GB Speicher werden 49.990 Rupien verlangt. Beide Ausführungen besitzen einen microSD-Kartenleser, sodass der Speicher um bis zu 1 TB erweitert werden kann.

Die indischen Preise positionieren das Asus Pad in der gehobenen Mittelklasse. Eine direkte Umrechnung liefert allerdings keine zuverlässige Prognose für Europa, da Steuern, Garantiebedingungen und regionale Vertriebskosten den endgültigen Preis beeinflussen. Ob und wann das Tablet in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erscheint, hat Asus bislang nicht bekannt gegeben.

GlideX soll das Tablet enger mit Asus-PCs verbinden

Asus möchte das Pad nicht ausschließlich als Gerät für Streaming und mobile Apps positionieren. Über die hauseigene GlideX-Software kann das Tablet mit kompatiblen Computern verbunden und als zusätzlicher Bildschirm verwendet werden. Inhalte lassen sich spiegeln oder auf die Tablet-Anzeige erweitern.

Mit Unify Control sollen Nutzer außerdem eine Tastatur und Maus über mehrere kompatible Asus-Geräte hinweg verwenden können. Dateien können zwischen Computer und Tablet übertragen werden, ohne jedes Dokument zunächst über einen externen Cloud-Dienst oder einen USB-Datenträger verschieben zu müssen.

Zusätzlich ist ein Fernzugriff auf verbundene Geräte vorgesehen. Damit könnte das Asus Pad besonders für Nutzer interessant sein, die bereits ein Notebook oder einen Desktop-PC des Herstellers besitzen. Es handelt sich jedoch nicht um einen vollständigen Desktop-Modus, der Android selbst in eine klassische PC-Oberfläche verwandelt.

Das Display erreicht Kurzzeitig bis zu 2.000 Nits

Neben der typischen Helligkeit von 600 Nits nennt Asus inzwischen auch eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits. Dieser Maximalwert dürfte nur in begrenzten Bildbereichen und bei passenden HDR-Inhalten erreicht werden. Im normalen Betrieb bleibt die dauerhaft verfügbare Helligkeit niedriger.

Die zwei übereinanderliegenden OLED-Schichten sollen nicht nur eine höhere Leuchtkraft ermöglichen, sondern auch die Effizienz und Haltbarkeit des Panels verbessern. Zusammen mit der Auflösung von 2.800 × 1.840 Pixeln, der Bildwiederholrate von 144 Hz und dem 3:2-Seitenverhältnis gehört das Display damit zu den auffälligsten Merkmalen des Tablets.

Für Medienwiedergabe ergänzt Asus das Panel durch ein Audiosystem mit Dolby Atmos. Angaben zu einem offiziell mitgelieferten Stift oder einer Tastatur macht die globale Produktseite bislang nicht eindeutig. Auch ein konkretes Versprechen für Android-Versionsupdates und die Dauer der Sicherheitsunterstützung fehlt weiterhin.

Häufige Fragen (FAQ)

Wann erscheint das Asus Pad?

In Indien beginnt der Verkauf am 6. August 2026. Für Deutschland und andere europäische Märkte hat Asus bisher keinen Veröffentlichungstermin angekündigt.

Wie viel kostet das Asus Pad?

Das Modell mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher kostet in Indien 45.990 Rupien. Die Variante mit 256 GB wird für 49.990 Rupien angeboten. Ein europäischer Preis steht noch nicht fest.

Wie hell ist das Tandem-OLED-Display?

Asus nennt eine typische Helligkeit von 600 Nits und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits. Der Höchstwert wird voraussichtlich nur bei bestimmten HDR-Inhalten und in begrenzten Bildbereichen erreicht.

Kann das Asus Pad als zweiter Monitor verwendet werden?

Ja. Über Asus GlideX kann das Tablet als zusätzlicher Bildschirm für kompatible Computer verwendet werden. Die Software unterstützt außerdem Dateiübertragung, Fernzugriff und die gemeinsame Steuerung mit Tastatur und Maus.

Wie lange erhält das Asus Pad Android-Updates?

Das Tablet wird mit Android 16 ausgeliefert. Asus hat bislang jedoch nicht bestätigt, wie viele große Android-Versionen und wie viele Jahre Sicherheitsupdates bereitgestellt werden.

Quellen

Redaktionsmeinung

Das Asus Pad bietet mit seinem 144-Hz-Tandem-OLED, dem erweiterbaren Speicher und der GlideX-Anbindung ein ungewöhnlich vollständiges Paket für die gehobene Android-Mittelklasse. Die ersten Preise wirken konkurrenzfähig, lassen sich aber noch nicht zuverlässig auf Europa übertragen. Vor einer Kaufentscheidung sollten Interessenten vor allem den regionalen Preis, verfügbares Zubehör und das noch fehlende Update-Versprechen abwarten.

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