Eine umfassende Überarbeitung der MacBook Pro-Produktreihe soll noch in diesem Jahr erfolgen, mit einem OLED-Touchscreen-Display und schnelleren M6-Chips. Das kommende Modell könnte als „Ultra“-Variante oberhalb des aktuellen MacBook Pro angesiedelt sein und einen höheren Preis haben.
Wenn dies zutrifft, würde dieser Schritt eine bedeutende Veränderung in Apples professioneller Laptop-Produktpalette seit über einem Jahrzehnt darstellen.
Das aktualisierte OLED-MacBook könnte über den bestehenden MacBook Pros angesiedelt sein
In den letzten Jahren hat Apple seine Marktpräsenz durch die Einführung erschwinglicherer Produkte ausgebaut. Dazu gehören das iPhone 16e und das kürzlich vorgestellte MacBook Neo. Apple plant jedoch auch, seine anspruchsvollsten Kunden mit neuen Produkten der Ultra-Klasse zu bedienen. Und das könnte mit einem höheren Preis verbunden sein.

Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Apple für später in diesem Jahr eine umfassende Überarbeitung des MacBook Pro mit M6-Prozessor plant. Im Rahmen der Aufrüstung wird das Gerät auf ein OLED-Touchscreen-Display umgestellt.
Dieser Schritt wird mit einer Preiserhöhung einhergehen. Das zeigt die Produktgeschichte von Apple. Als das iPhone X 2017 mit einem OLED-Display auf den Markt kam, stieg sein Preis auf 899 US-Dollar. Ähnlich verhielt es sich beim iPad Pro, dessen Umstellung auf ein OLED-Display zu einer Preiserhöhung von 20 % führte.
Ein Ultra-MacBook zum Ultra-Preis
Aus diesem Grund glaubt Gurman, dass die kommenden Geräte über den aktuellen MacBook Pro-Modellen M5 Pro und M5 Max angesiedelt sein könnten, anstatt diese vollständig zu ersetzen. Apple könnte die traditionelle Marke MacBook Pro beibehalten und für das neue High-End-MacBook den neuen Namen „MacBook Ultra” verwenden.
Der Wechsel in eine höhere Preisklasse würde auch den durchschnittlichen Verkaufspreis (ASP) von Apple anheben und die Gewinnmargen weiter steigern. Dieser Schritt fällt zudem mit der Markteinführung des ersten faltbaren iPhones zusammen, das ebenfalls einen höheren Preis haben wird.
Ein höherer Preis ist Grund genug, nicht auf das M6 MacBook Pro zu warten, sondern stattdessen auf die M5 Pro/Max-Modelle umzusteigen.







