Ein neuer Leak zum Apple A20 Pro liefert erste Hinweise auf mehrere technische Änderungen, die für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max relevant werden könnten. Laut einem durchgesickerten Package-Layout soll Apples nächster High-End-Chip eine breitere Speicheranbindung, ein überarbeitetes Chip-Packaging und eine größere Neural Processing Unit erhalten. Offiziell bestätigt sind diese Angaben nicht, doch die Details passen zu Apples erwarteter Ausrichtung auf mehr Leistung, bessere Effizienz und stärkere On-Device-KI-Funktionen in der kommenden iPhone-Generation.
Was Ist Passiert?
Im Netz ist offenbar ein Layout aufgetaucht, das den Aufbau des Apple A20 Pro zeigen soll. Der Chip wird für Apples nächste Pro-iPhones erwartet, also voraussichtlich für das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Der Leak beschreibt vor allem Änderungen beim Speicherinterface und bei der Platzierung der Speicherchips innerhalb des Packages.
Bereits frühere Informationen deuteten darauf hin, dass das iPhone 18 eine kleinere Änderung bei der Speicheranordnung erhalten könnte. Der neue Leak geht nun weiter und zeigt angeblich detaillierter, wie Apple den A20-Pro-Chip aufbauen könnte. Besonders auffällig ist dabei eine breitere Speicheranbindung mit 96 Bit, während frühere Generationen laut Bericht bei 64 Bit lagen.
Eine solche Änderung könnte die Speicherbandbreite deutlich erhöhen. Im Bericht ist von einem möglichen Plus von bis zu 50 Prozent die Rede, noch bevor schnellere Speichermodule berücksichtigt werden. Gerade für KI-Funktionen, Bildverarbeitung, Gaming und anspruchsvolle Kamera-Features wäre mehr Speicherbandbreite ein wichtiger technischer Vorteil.
Apple A20 Pro könnte neues WMCM-Packaging nutzen
Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Packaging. Der Apple A20 Pro soll laut Leak auf einen neuen Wafer-Level-Multi-Chip-Packaging-Ansatz setzen, der als WMCM beschrieben wird. Dabei sollen die Speicher-Dies nicht mehr klassisch vertikal über dem SoC gestapelt werden, sondern seitlich im selben Package neben dem Chip sitzen.
Diese Änderung könnte mehrere Vorteile bringen. Zum einen kann die Wärme besser abgeführt werden, weil Speicher und SoC nicht so stark übereinanderliegen. Zum anderen könnte Apple dadurch flexiblere Speicheranordnungen ermöglichen. Für ein kompaktes Gerät wie das iPhone ist das besonders relevant, weil Platz, Energiebedarf und Temperaturentwicklung sehr eng miteinander zusammenhängen.
Unklar bleibt dagegen, welchen Speichertyp Apple tatsächlich einsetzen wird. Ein Leaker spricht von LPDDR6, während eine andere Quelle davon ausgeht, dass Apple weiterhin auf LPDDR5X setzen könnte. In beiden Fällen soll die Speichermenge beim iPhone 18 Pro laut Bericht bei 12 GB liegen. Da Apple solche Details nicht kommentiert hat, sollten diese Angaben vorerst mit Vorsicht betrachtet werden.
- Speicherinterface: angeblich 96 Bit statt 64 Bit
- Speichermenge: laut Bericht weiterhin 12 GB möglich
- Packaging: neues WMCM-Design mit seitlich platzierten Speicher-Dies
- NPU: größere Neural Processing Unit für KI-Aufgaben erwartet
- Fertigung: Verbesserungen durch TSMCs N2-Prozess wahrscheinlich
Mehr Leistung für KI und bessere Wärmeverteilung
Neben Speicher und Packaging soll auch die Neural Processing Unit des Apple A20 Pro größer ausfallen. Das wäre wenig überraschend, da Apple seine iPhones zunehmend für lokale KI-Funktionen optimiert. Eine leistungsfähigere NPU könnte etwa bei Sprachmodellen, Bildbearbeitung, Kamera-Funktionen und Systemfunktionen helfen, die direkt auf dem Gerät laufen.
Der Die selbst soll ungefähr so groß bleiben wie beim A19 Pro. Im Bericht wird auf frühere Schätzungen von rund 98,6 mm² verwiesen. Die wichtigsten Verbesserungen dürften daher nicht unbedingt aus einer deutlich größeren Chipfläche kommen, sondern aus neuer Architektur, höherer Transistordichte und TSMCs N2-Fertigungsprozess.
Gerade die Kombination aus mehr Speicherbandbreite, besserer Wärmeableitung und stärkerer NPU könnte für die iPhone-18-Pro-Modelle entscheidend werden. Moderne Smartphones stoßen bei Dauerlast schnell an thermische Grenzen. Wenn Apple durch ein neues Package die Abwärme besser verteilt, könnten Leistungsspitzen länger gehalten werden, ohne dass das Gerät zu stark drosselt.

Fazit
Der Leak zum Apple A20 Pro deutet auf ein spannendes, aber noch unbestätigtes Upgrade für Apples kommende Pro-iPhones hin. Eine breitere 96-Bit-Speicheranbindung, ein neues WMCM-Packaging und eine größere NPU würden gut zu Apples Fokus auf On-Device-KI und bessere Effizienz passen. Offen bleibt jedoch, ob Apple tatsächlich LPDDR6 nutzt, bei LPDDR5X bleibt und welche Leistungsgewinne im fertigen iPhone 18 Pro spürbar sein werden.
Häufige Fragen
Was ist der Apple A20 Pro?
Der Apple A20 Pro soll Apples nächster High-End-Chip für kommende Pro-iPhones werden, voraussichtlich für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max.
Welche Speicheränderung wird beim Apple A20 Pro erwartet?
Laut Leak könnte der Apple A20 Pro ein 96-Bit-Speicherinterface erhalten. Das wäre breiter als bei früheren Generationen und könnte die Speicherbandbreite deutlich erhöhen.
Was bedeutet WMCM-Packaging?
WMCM beschreibt in diesem Kontext ein neues Multi-Chip-Packaging, bei dem Speicher-Dies seitlich neben dem SoC platziert werden. Das könnte die Wärmeableitung verbessern.
Ist der Apple A20 Pro Leak offiziell bestätigt?
Nein. Die Informationen stammen aus Leaks und Berichten. Apple hat technische Details zum A20 Pro bisher nicht offiziell bestätigt.
Hervorgehobenes Snippet
Ein Leak zum Apple A20 Pro deutet auf ein 96-Bit-Speicherinterface, neues WMCM-Packaging und eine größere NPU hin. Die Änderungen könnten iPhone 18 Pro und Pro Max mehr Speicherbandbreite und bessere KI-Leistung bringen.
Kommentar der Redaktion
Der Apple A20 Pro wirkt nach diesem Leak weniger wie ein reines CPU- oder GPU-Upgrade und mehr wie ein Chip, der für die nächste Phase mobiler KI vorbereitet wird. Mehr Speicherbandbreite ist genau der Bereich, der bei lokalen KI-Funktionen immer wichtiger wird.
Besonders interessant ist das mögliche WMCM-Packaging. Smartphones haben wenig Platz und müssen Leistung, Akkulaufzeit und Temperatur sehr fein ausbalancieren. Wenn Apple Speicher und SoC thermisch besser trennt, könnte das im Alltag wichtiger sein als ein einzelner Benchmark-Sprung.
Trotzdem bleibt Vorsicht angebracht. Leaks zu Package-Layouts können echte Hinweise liefern, aber sie ersetzen keine offizielle Spezifikation. Erst wenn Apple das iPhone 18 Pro vorstellt, wird klar, welche Speichertechnik tatsächlich verbaut ist und wie groß der Leistungssprung wirklich ausfällt.







